Immer dasselbe

Heute in einem Gespräch mit meiner  Assistentin: Sie hat einen neuen  Thermomix (dieser Backkochautomat für stolze 800 Euro). Gestern hat sie damit Pflaumenkuchen gebacken,  Bei Einfüllen hat sie die anstelle der Wiegetaste hektisch die Uhrzeit gedrückt und dann prompt aus Versehen  ein halbes Kilo Zucker eingefüllt.

Den Kuchen hat sie ihrem Freund serviert:

Er (verzieht das Gesicht)  : „Ach, Reni. Ist doch immer dasselbe. Hast Du nicht letztes Mal einen Hefekuchen ohne Hefe gebacken?“

Sie (etwas zerknirscht) : „Ja..“

Er: „Du hast doch soviele Koch-, und Backbücher. Und jetzt den teuren Thermomix. Aber immer dasselbe….“ Er redet sich langsam in Fahrt.

„Und Dein Kleiderschrank!! 10000 Klamotten hängen rum, aber immer dieselbe Jeans!“

Sie verteidigt sich: „Wieso?? Ich habe ein Fach für Arbeitsklamotten, ein Fach für gute Sachen und ein Fach für Klamotten zum Misten (zur Erklärung: wir sind hier auf dem Land ). Und in die guten Sachen passe ich nicht mehr rein.“

Er (grinsend): „Dann musst  Du mehr misten! Dann passt Du da auch wieder rein“!

Sie (hyperventiliert): „Wenn Du mir beim Misten helfen würdest, hätte ich mehr Zeit und könnte Kuchen mit weniger Zucker backen und wieder andere Jeans tragen!!!  Aber Du  hilfst mir ja nie beim Misten. Immer dasselbe! „

Hier schließt sich der endlose Dasselbe Kreis. Und ich krieg Kopfschmerzen von solchen Diskussionen. Immer dasselbe.

Koma Konny

Auf Station 8 arbeitet Schwester Kornelia, kurz Konny genannt.

Sie ist sehr groß, schlank, schon fast dünn und fällt durch eine tiefe Stimme auf.

Ich mag sie gut leiden. Aber Konny ist durch ihr komatöses norddeutsches Temperament nicht die Schnellste. Das macht sich schon an ihrer Phonetik bemerkbar. Sie  spricht ein bißchen wie Dori aus „Findet Nemo“. Nein, eigentlich genau wie Dori! Nämlich  Walisch.

Ich rufe an:

Am anderen Ende Konny:  „Staaaation Aaacht, Schwester Koohohoony.“

Ich: „Guten Morgen, können Sie mir bitte Frau Müllermeierschmitz zum Konsil schicken?“

Konny (überlegt lange, ich kann die Rädchen klicken hören):  „Mooooment. „ Es folgt eine Pause (inzwischen überlege ich, was ich heute einkaufen muss, muss ich überhaupt einkaufen, aber ich habe kein Wasser mehr, und ich muß noch tanken und Geld abholen, ich hasse einkaufen, habe ich das schon mal gesagt?).

Dann höre ich Geraschel am anderen Ende:

Konny: „Haaalloooo?!“

Ich:“ Ja.“

Koma Konny: „Um wen ging es noch mal?“

Ich (verdrehe meine Augen, nach innen in den Kopf) : „Frau Müllermeierschmitz!“

Koma Konny: „Jaaaaa,“  Wieder Pause. „Ich guuucke mal, oohhoob siiieee im Zimmer ist!

Ich (bloß nicht): „Nein, nein, dann komm ich eben vorbei.“

Zu spät. Koma Konny hat sich bereits auf den Weg gemacht. Wahrscheinlich zum Mount Everest.

Nach einiger Zeit einer Stunde: „Haaaalllooo? Frau Müllermeierschmitz ist heute entlassen worden.“

Ja, klar, wahrscheinlich in der Stunde, die Du zum Zimmer gebraucht hast…

Ich lege auf und überlege mir folgendes Szenario: Wenn es eine Reanimation gibt auf Station 8.  Und Koma Konny wählt die Notfallnummer….

„Haaallloooo, hier ist Schwester Konny von Staaatioooon Aaacht. Wir haaaben eeeeiinen Notfaaaaall. Ooooooh, jetzt nicht mehr….

Sehr geehrter Herr Bierwerth,

Sie haben netterweise auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen  eine Gourmetmeile am letzten Wochenende organisiert. Herzlichen Dank für Ihre Mühe!   An vielen Ständen wurde man bekocht und konnte Endivien-Kartoffelstampf mit gebratener Blutwurst „geniessen“.

Auch Norbert Brauckmann, Betreiber der auf Zollverein ansässigen Gastronomie „Butterzeit“, bot neben der Gourmetmeile Pommes, Currywurst und Bier in einem Wagen an. Damit  zog er sich jedoch Ihren Zorn zu.
Sie meinen, dass Currywurst und Billigbier auf einer Gourmetmeile nicht passend ist.  
Kurzum haben Sie  einen Metallzaun um die komplette Pommesbude ziehen lassen. Respekt dafür!
Respekt für Ihre wertschätzende  Entscheidung  auf einer Zeche,  in der Familienväter einst Blut gerotzt haben, um ihre Kinder zu ernähren, preiswertes Essen auszugrenzen.
Respekt für Ihre mutige  Entscheidung, in einem aufgeblasenem Weltkulturerbe, welches mit 31 Millionen Euro subventioniert wird und seitdem ein ständiges Minus schreibt,  einen Zaun um Gäste  zu ziehen, die aufs Geld achten (müssen).
Respekt auch für Ihren umsichtigen Umgang mit Strom und Wasser, Die 100.000 Euro für die Veranstaltung zahlen Sie ja sicherlich aus der Portokasse. Haben Sie den EIfelturm zusätzlich illuminiert?
Ich freue mich nicht auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
 
Zornige Grüße
Anna-chie
Zollverein
 
 
  
 
 
 
 
 Bild von Jörg Schimmel, via DerWesten.de

Chirurgenwitze

Es regnet, ich müsste eigentlich Wäsche machen, ich hab nix zu tun. Eine gute Gelegenheit für ***Trommelwirbelundtusch*** Chirurgenwitze!

1. Was ist eine Blondine zwischen zwei Chirurgen?
Nicht die Dümmste!

2. Streiten sich zwei  Chirurgen um ein Lexikon.

3. Ein Chirurg und ein Internist stehen im Aufzug. Plötzlich geht die Tür zu, beide wollen jedoch noch aussteigen. Sie stecken den Körperteil in die zugehende Tür, welchen sie am wenigsten brauchen:  Der Internist die Hand – der Chirurg den Kopf.

4. Wie begeht ein Chirurg Selbstmord?
Indem er sich von seinem Ego auf sein Niveau stürzt.

5. Was sind zwei Chirurgen vor einem EKG? – Eine Doppelblindstudie.

6. EKG für Chirurgen:

– Zacken nach oben – alles klar.

– Zacken nach unten – Internisten fragen. Anschließend EKG umdrehen und zwar so, dass die Buchstaben und Zahlen in der Kopfzeile richtig rum sind.

– Keine Zacken – gerade erst passiert: Anästhesisten holen.

– Keine Zacken – schon länger da: Totenschein.

7. Wo versteckt man am besten 100 Euro vor einem Chirurgen? In einem Lehrbuch.

8. Ein guter Chirurg, ein schlechter Chirurg, ein Internist und ein Radiologe gehen spazieren. Da liegt ein 500,- € Schein am Boden. Wer kriegt ihn?
Der schlechte Chirurg. Einen guten gibt es nicht, der Internist muss erst seinen Oberarzt fragen, und der Radiologe  rennt für 500  Euro nicht los

…Wieviele Chirurgenwitze gibt es eigentlich? – Nur einen, der Rest ist wahr…