Machmallauter – LSD – Thunderclouds

So einen Schulbus hätte ich auch gerne gehabt.

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Machmallauter- The Pogues – Summer In Siam

Heaven 😍

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Tassos

Wir haben einen Stammgriechen.

Erste Phase: Beim ersten Besuch: Freudestrahlendes Lächeln von Tassos dem Besitzer. Ein breites Kalimeeeeraaaa meine Freunde. Man meint, er würde uns adoptieren. Ouzo, perfekt gekühlt aufs Haus. Guter Service. Schnelle Rechnung. Wir geben viel Trinkgeld. Hier gehen wir öfter hin.

Zweite Phase: Tassos wirft uns ein freundliches Guten Tag zu. Verschwindet in der Küche,  um mit den Köchen griechische Witze zu reißen. Erscheint nach 15 Minuten. Aber na ja, nett ist er ja. Kalt ist es hier, Heizung anmachen wäre nicht schlecht.

Dritte Phase: Tassos sieht uns. Läuft zum nächsten Tisch, der nach uns gekommen sind, um die Bestellung aufzunehmen. Kalimeeeeeraaaa höre ich es schallmeien.  Uns bedient ein Kellner Azubi, der nur mazedonisch spricht. Nach 15 Minuten. Der Ouzo ist warm. Ich habe ein Haar im Salat.

Vierte Phase: Tassos ignoriert uns. Die Rechnung kommt auch nach zwanzig Minuten nicht. Lasse meine Visitenkarte da.

Wir versuchen es mal beim Paulaner.

Erste Phase: Beim ersten Besuch: Freudestrahlendes Lächeln von Peter. Hallööööchen meine Freunde.

Zweite Phase: Schnell weg.

 

 

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Machmallauter – The Pogues – Dirty old town

3 Promille, keine Zähne, Stimmung vom Feinsten. Läuft Shane MacGowan! 😍

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Nix Gscheit´s

Es ist Montag, 34 Grad, der Kaffeeautomat in der Cafeteria ist kaputt, es gibt nur noch Mettbrötchen. Was soll aus so einem Tag werden? Nix Gscheit´s.

Mein Assistenzwelpe ist krank, mein Kollege wieder  an Bord. Und sofort geht die kleingeistige Meckerei wieder los. Ich schwitze und schwitze, die Kittel machen es gerade nicht besser.

Übers Wochenende ist ein ganzer Bus ausgetrockneter alter Damen und Herren aus den Altenheimen gekommen.

Den Angehörigen hat die Hitze Manieren und sämtliche Umgangsformen weggeschmolzen.  Falls sie denn vorher vorhanden waren. Biestige Lehrerin Töchter aus Hannover mit Google Halbwissen wollen um 08.05 ein Gespräch über Medikamente führen. Sofort!!

Ich sehe, wie meine Assistenzärztin mit einem Sohn diskutiert. Der tätowierte chronisch arbeitsuchende Sohn mit Tagesfreizeit zwingt ihr ein Gespräch auf. Die Mutter müsse naturheilkundlich behandelt werden. Aber da würden wir ja keine Rücksicht drauf nehmen. Nebenbei Mutti ist dialysepflichtig, Mo/Mi/Fr, hat einen Schrittmacher, eine künstliche Herzklappe und kann ohne Bayer Leverkusens Polypharmazie nicht einen Tag überleben. Jedoch gut ohne Globuli.

Ich gehe auf Zimmer 7. Da liegt Herr Müllermeierschmidt, isoliert mit VRE. Das heißt vorher Isokittel, Handschuhe, Mundschutz, Haube anziehen. Bei 34 Grad. Herr Müllermeierschmidt hat Besuch.  Die Enkelin in kurzen Shorts, die Frau im luftigen Sommerkleid hocken neben und auf  dem Bett.  Komplett ohne Isolierung.

Man habe es nicht gewusst.  Ich werfe die Bagage weise sie freundlich aus dem Zimmer und zeige ihnen das mannsgroße feuerwehrrote Piktogramm,  das außen an der Tür klebt. Darunter steht zudem in 12 lebenden Sprachen in Times New Roman Größe 50 die Aufforderung, sich zu isolieren. Und der knallgrüne Isowagen vor der Tür ist irgendwie auch nicht zu übersehen.

In der Cafeteria gibt es mittags Leber Berliner Art.

Der Tag ist nur eins: Nix Gscheit´s.  🙂

 

 

 

 

 

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Zu groß

Nach einem erholsamen Urlaub ist meine innere Zündschnur deutlich länger geworden. Sagt auch meine Familie. Tiefenentspannt und in mir ruhend laufe ich am ersten Tag auf meine Station ein.

Nehme mir vor, mich nicht mehr so viel aufzuregen, Psychohygiene und so.

Das klappt für die ersten zwei Stunden hervorragend.

Dann geht es zu einer Neuaufnahme. 1 Bett Privat.

Vor dem Zimmer höre ich schon erregtes Gerede.

Oha. Es hilft nix, ich muß da rein.

Und los gehts. Vor mir sitzt eine erstaunlich mobile Patientin. Und zetert.

Ich, noch in mir ruhend, stelle mich vor: „Wie geht es Ihnen?“

Patientin: „Das Zimmer ist viel zu groß!“

Das war nicht die Frage. Ich denke ja immer, ich hätte schon alles gehört, aber das ist sogar für mich neu. Zu große Zimmer. Mein Zündschnur hingegen schrumpft.

Und weiter geht’s.

  • Der Fernseher ist zu klein.
  • Ich gucke auf eine Baustelle, das kann man mir nicht zumuten.
  • Der Tisch ist zu klein.
  • Ich möchte näher am Schwesternzimmer liegen.

Der nicht minder aggressive Ehemann pflichtet ihr bei. Wenn man das gewusst hätte, wäre man nicht gekommen. Er wedelt empört mit seinem Zeigefinger.

Solche Popanze Kunden könnte ich gerne in Malawi aussetzen. In einer klitzekleinen Strohhütte. Nicht zu groß.

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Machmallauter – Neil Diamond – Pretty amazing grace

Ein Mann, eine Gitarre. Mehr braucht es nicht. 🙂

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