Die nicht mehr beste Band der Welt

Liebe Ärzte, ihr seid ja die beste Band der Welt.
Nach dem Konzert in Oberhausen denke ich heute doch anders darüber. Dabei ging es so gut los. Entspannte Anfahrt, kein Schlangestehen, kaltes Bierchen, Wasser, nette Leute. Danke an Jan, den besten Konzertbegleiter ever!
Gutes Intro. Dann viele Lieder, die kein Mensch kennt. Und das Schlimmste, ihr habt die Stimmung total zerquatscht!
Wie kann man nur so viel reden? Ach ja, ihr seid Männer, ich vergaß.
Aber mal im Ernst, wer von Euch hat sich diese grottenschlechte Setlist ausgedacht?
Immer wenn endlich Stimmung war, habt ihr ein Noname Lied gespielt und soooo lange geredet. Hinter uns haben die Leute gegähnt, ischschwör.
Ich hätte nie gedacht, das ich das mal sagen würde. Ihr seid alt geworden. Punkt.

Handwerklich wart Ihr gut, aber: Warum kanns nicht perfekt sein? 😉

Wie blöd

ist das denn???  Ich sah gerade Bilder des Berliner  Neurologen Einhäupl, der Julia Timoschenko untersuchte. Deutschland läßt sich mal wieder aufs Pferd setzen um der „rückenkranken“ Märtyrin Timoschenko aus der Ukraine prompt beizuspringen.

Liebe Leute, hat sich mal jemand die Vita der blonden aber nicht blöden Zöpfchen Dame durchgelesen?  Timoschenko ist  in „einfachen“ Verhältnissen aufgewachsen.

1991 wurde mit Hilfe eigenen und elterlichen (einfache Verhältnisse, jaja, wer es glaubt….) Kapitals die Firma Ukrajinskyj bensin (Український бензин) gegründet, deren Schwerpunkt auf Erdölprodukten lag. Timoschenko war Direktorin des Unternehmens. 1992 war die Aktiengesellschaft Monopolist auf dem Gebiet landwirtschaftlich genutzter Erdölprodukte.

Von 1995 bis 1997 war sie Chefin des Energiekonzerns EESU (Vereinte Energiesysteme der Ukraine). Gemeinsam mit ihrem Mann betrieb sie das Unternehmen mit guten Beziehungen zu Russland. Das Vermögen wurde 2007 auf mehrere Hundert Millionen Dollar geschätzt.

Mit ihrem Mitkämpfer Juschtschenko verstritt sie sich rasch. Der erste klar pro-westliche Staatspräsident der Ukraine entließ die „eiserne Julia“ bereits nach kurzer Zeit. Später verbanden sich sowohl Juschtschenko als auch Timoschenko mit den einstigen Feinden der Orangenen Revolution, wann immer es für sie politisch opportun war.  Juschtschenko sagte vor dem Petschersker Bezirksgericht gegen seine einstige Mitstreiterin als Zeuge aus. Timoschenko schaute ihn damals von der Anklagebank aus nicht einmal an. Sie behandelte den einstigen Freund aus Revolutionstagen abschätzig.

Timoschenko koaliert, mit wem es ihr gerade opportun erscheint.Und wechselt Frisur und Klamotte, wie es gerade passt und  Deutschland läßt sich mal wieder instrumentalisieren!

Dem CopyPasta Journalismus fällt natürlich nur dazu ein zum Fußball Boykott aufzurufen….

Danke Malte für ProxTube!

Danke Malte für das Entwickeln von ProxTube!
„Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar. Es tut uns leid.“ Wer hat das noch nicht gelesen und sich darüber geärgert? Klar kann man diese Sperren umgehen, jedoch umständlich.
Malte Götz, ein 17jähriger Schüler hat ein Programm zum Download entwickelt, damit man sich diese GEMA Scheiße nicht mehr antun muß.
Google hat natürlich das Programm für Chrome zügig aus dem Webstore geworfen, aber man kann es sich auf Maltes Webseite runterladen. Mehr als 1,7 Millionen Downloads sprechen eine deutliche Sprache!

Lesen – Rettungsschirm kann Zugriff auf Dein Geld nehmen

Erwin Grandinger,  Finanz- und Politikanalyst bei EPM Group Berlin schreibt in der Berliner Morgenpost über den Vertrag zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM).

– Der ESM-„Gouverneursrat“ wird direkt Zugriff auf deutsche Staatsfinanzen nehmen.

– Der ESM-Fonds kennt keine Veröffentlichungspflichten wie etwa bei der Europäischen Zentralbank (EZB), er kann daher in Geheimrunden Entscheidungen treffen.

 – Der vorgelegte ESM-Vertrag ist  bereits eindeutig. Das Stammkapital muss mindestens 800 Milliarden Euro umfassen (Artikel 8) und der Fonds wird verpflichtet, dieses Kapital permanent zu reinvestieren und im Laufe der Zeit zu erhöhen (Aufbau eines Reservefonds und weiterer Einzelfonds).

–  In der ersten Phase werden 80 Milliarden Euro eingezahlt. Sollte  mehr Kapital benötigt werden, kann der Gouverneursrat mit einfacher Mehrheit, also gegen die Stimme Deutschlands, das nichteingezahlte Aktienkapital von vielen hundert Milliarden Euro jederzeit innerhalb von sieben Tagen „unwiderruflich und uneingeschränkt“ (Artikel 9) anfordern.

– Können andere Euro-Staaten nicht zahlen, wird auch Deutschland teilweise deren Anteil der Zuzahlung übernehmen müssen.

– Das ESM-Staatsfinanzinstitut braucht weder eine Banklizenz noch unterliegt es irgendeiner Jurisdiktion.

– Totale Immunität wird für alle Finanzminister im Gouverneursrat, Direktoren und Mitarbeiter garantiert.

– Keine Staatsanwaltschaft in der EU ist berechtigt, Räumlichkeiten zu durchsuchen oder Anklage gegen Einzelpersonen zu erheben.

– Die Gouverneure und Direktoren genießen völlige Freiheit, das eingezahlte Kapital jenseits jeder Rechtsaufsicht zu reinvestieren (Artikel 3).

– Keine Finanzaufsicht wird für den ESM-Fonds verantwortlich sein.

– Die Gehälter für die Finanzminister im ESM-Gouverneursrat  sind geheim.

– Die ESM-Gehälter unterliegen nicht der nationalen Einkommensteuer. Den Finanzminister wird also der deutsche Höchststeuersatz nicht treffen. Auch wird die deutsche Finanzaufsicht (BaFin) nicht entscheiden dürfen, wie etwa bei deutschen Banken, ob ein Finanzminister für diese Arbeit die notwendige Qualifikation mitbringt.

Noch Fragen?

Lebenslauf von Christian Lindner

geboren: 7.1.1979
1995: Eintritt in die FDP
1998: Abitur
1999 bis 2006; Studium Politikwissenschaft Bonn

2000 bis 2001: Gründung Internet-Firma Moomax mit 30.000 Euro Stammkapital, KfW-Förderkredit in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Ziel des Unternehmens: Verkauf von Avataren

Ende 2001: Moomax Insolvenz, 1,2 Millionen Förderkredit Verlust
danach Gründung der Unternehmensberatung Königsmacher mit schneller Auflösung

2000 bis 2009: Abgeordneter des nordrhein-westfälischen Landtags (Themen: Generationen, Familie, Integration sowie Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie)
2004 bis April 2010: Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

Zusammenfassend ein blabla Studium, zwei Firmen versenkt, damit kann man ja nur in der Politik Karriere machen!

Scheidung online

Das glaub ich jetzt nicht. Es gibt ein Scheidungs App, womit die Verfahrungskosten berechnet werden und die notwendigen Unterlagen weitergeleitet werden können.
Aber wieso auch nicht?
In einer Zeit, in der es keine Trennungskultur mehr gibt, in der mit SMS oder mail „niveauvoll“ und „mutig“ Beziehungen beendet werden, wundert mich diese Entwicklung nicht mehr.
Das App kommt natürlich aus Düsseldorf, auch das ist ja vollkommen klar.

Nur mal so nebenbei

sollte man im Krankenhaus bitte keine Schuhe mit hohen Absätzen tragen!
Es ist schrecklich. Es ist laut. Es ist unerträglich.
Über mir trampelt eine Sekretärin mit high heels, so dass fast meine Bilder von Wand fallen.
Und auf dem Flur zieht gerade die Verwaltungskarawane absatzklappernd zum Essen, dass die Wände nur so wackeln. Man meint, es trabt eine Herde sauerländischer Paarhufer um die Ecke!
Und es fördert auch nicht meine Konzentration der EEG Befundung, wenn rotnasige Besucher mit komischen Hüten auf dem Kopf (bestimmt Mercedesfahrer) vor meiner Bürotür lauthals die Fußballergebnisse des Wochenendes diskutieren.

Silence, please! Dankt eine genervte Baera.
   Bild: Jörg Dornblut, thx!

Motzkis

Momentan ist wieder die Phase der motzenden Angehörigen, kurz auch Motzkis genannt.
Heute auf der Visite wurde ich von einer Tochter angefunkt, Zahnärztin (also nur Ahnung von Zähnen und vonsonstnix)
Die Mutter, nebenbei sehr nett, war mit einer unkomplizierten Herzrhythmusstörung am Morgen eingeliefert worden.
Tochter: „Meine Mutter liegt auf auf Zimmer Zwei. Was hat Sie? “ (Wie wäre es mal mit Guten Morgen oder so??):
Ich: „Wie heißt ihre Mutter?“ (ist ja nicht so, dass wir nur ein Zimmer zwei haben).
Tochter: „Wie sind die Laborwerte?“
Ich erkläre ihr jeden einzelnen Laborwert.

Tochter: „Und das EKG?“
Ich: Sie hat eine Absoluta, die ist aber bekannt.“
Tochter: „Ich will, dass ein kardiologisches Konsil gemacht wird.“
Ich (merke, das ich rote Flecken am Hals bekomme, wer das bei mir sieht, sollte ganz schnell weglaufen): „Ob ein Konsil gemacht wird, bestimme ich.“
Tochter: „Sie geben mir ja keine Auskunft.“
Ich: „Nein, ich habe ihnen nur 10 Minuten lang die Befunde ihrer Mutter erklärt. Nebenbei muß ich nicht mit Ihnen am Telefon reden, das ist eine reine Nettigkeit von mir. „(Schweigepflicht, weissu)
Tochter: Wie ist der Vitamin D Spiegel?
Ich (Du blöde Schnepfe, deine Mutter ist gerade mal drei Stunden hier, hat Labor, EKG, Röntgen und Echo bekommen…und Du willst den *piiiiep*Vitamin D Spiegel wissen)
Ich: „Haben wir nicht bestimmt.“
Sie:  „Aber das ist so wichtig.“

Ich: %&/%(%/$!!!! (KümmerDichumDeinen ZahnsteinundDeine HaareaufdenZähnenundlass michmeineArbeit machen).

Meine Sekretärin hat mir dann notfallmäßig  eine Rosinenschnecke gebracht, als sie meine hektischen Flecken gesehen hat. ;-).

 Bild WDR, Ekel Alfred aus „Ein Herz und eine Seele.“ Thx.

Blinker

Blinken tut nicht weh! Glaubt es mir, ich mache es täglich!

Häufig stehe ich an einer Ausfahrt und warte auf die Autos, die  an mir vorbei wollen – nur um festzustellen, dass sie ohne zu blinken vor mir abbiegen und ich längst hätte fahren können. Nach dem Motto: „Wohin ich fahre weiß ich und den Rest geht es nix an!“

Und es ist ein Gerücht, dass  Autos, die neben Dir fahren, sich sofort in Luft auflösen wenn Du tatsächlich blinkst!

Blinken bedeutet nicht, dass Du deshalb Vorfahrt hast und sofort rüberziehen kannst! Ich liebe diese Überraschungseffekte. Die treiben endlich mal  meinen Blutdruck nach oben.

Hier die Reaktion eines Autofahrers  auf einen Blinkmuffel, der ihn mehrfach durch Nichtblinken in gefährliche Situationen gebracht hat.

An einer Ampel ist der Fahrer stocksauer ausgestiegen und hat dem Nichtblinker die Tür geöffnet. Er hat ihm dann den Blinkerhebel abgebrochen mit dem Spruch „Den brauchst Du ja eh nicht!“ und ist dann weiter gefahren. Natürlich ist er ermittelt worden , aber er meinte, die gezahlte Strafe habe in gutem Verhältnis zum Geschehenen gestanden.

Gefällt mir!   🙂  🙂

Bild von ShakeitPhoto, Danke schön!