Nikolaus

Der Nikolaus hat auch mir was gebracht, ich war zwar nicht brav, aber was soll es?!

Eine Flasche  Sekt,einen gesungenen Gruß auf meiner mailbox,  einen süßen Schokonikolaus, den ich nie im Leben aufessen werde und ein „“Sieben in Eins Antistichelhaarserum“ für meine trockenen Haare, ich scheine es wohl nötig zu haben… ;-).

Ich kann meine Schokonikoläuse (oh Gott, was für ein seltsamer Plural) nie aufessen. Für eine nicht brave stichelige LaBära daher auch ein rotziges Video von den Toten Hosen!

Der Weg zur Hölle

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.  Hier sind meine für 2012!

1. nicht mehr so starken Kaffee kochen, dass meine Sekretärin kurz vor dem Herzinfarkt steht
2. keine Rechtschreibfehler mehr im blog machen
3. beim Radarfoto lächeln
4. endlich mal den Lohnsteuerjahresausgleich nicht am 29. Mai abschicken
5. umziehen, mach´s gut Bewerungestraße!
6. weniger Sport machen und mehr essen oder so ähnlich
7. die Weltherrschaft übernehmen
8. freundlich und nicht mehr arrogant  zu meinen nichtundniewissenden chirurgischen Kollegen sein
9. keine  Emoticons mehr  benutzen 😉
10. meine Texte  zwischenspeic
11. ein Ausrufezeichen reicht!!!

Bild:  avatar-1, thx!

Freier Samstag

Endlich ein freier Samstag! Kein Wecker, Ausschlafen, Kaffee in Ruhe  trinken, ein Törchen im Adventskalender aufmachen. Ich habe einen Bücherkalender geschenkt bekommen, in jedem Törchen ist ein Mini Buch drin, niedlich und ohne Kalorien. Obwohl, wenn ich an den Pfirsichprosecco heute abend denke, dass auch vollkommen Schnuppe ist ;-).

Es regnet in Strömen, die Bäumen werden vom Wind geschüttelt, macht nichts! Ich höre I Blame Coco, trinke meinen Kaffee und bin immer wieder von der Ähnlichkeit mit ihrem Vater fasziniert.

Such Bära, such!

Für diejenigen, die nicht bloggen: WordPress wirft eine Statistik aus, an der man sehen kann, welche Suchbegriffe Leser eingeben und dadurch auf meinen blog stoßen.

Hier meine Favoriten:

1. „liebe ist ne illusion“ -sehr passend und wahr!
2. “ kotzen beim blasen“ -iiiihhhhhhh! Esmirnichtvorstellenmöchte…
3. „warum hab ich bei tiny wings ein ei auf dem nest?“ -keine Ahnung, stört es Dich?
4. „der wurm im mensch“ -Alien? Oder ist Dein Freund fremdgegangen?
5. „behaarte männer“ – Wer es mag…
6. „penis CT“ – Frag Deinen Urologen!“
7. „Kirschweizen“ -och nö, lieber Sekt oder Cocktails
8. „fqp 33 n 10“ -hä??
9. „schreckliche pinke bilder“ -Medikamentennebenwirkung??
10. „prachtvoller penis“ -selten erlebt 😉

Wenn man sich das so durchliest, meint man doch glatt, dass ich einen sexblog schreibe!

Untergeschoss

Aus mal wieder gegebenem Anlaß: Was ist daran so schwierig, richtig Fahrstuhl zu fahren?   Das kann dochallesnichtwahrsein!

Heute: In den Aufzug stieg eine 50jährige Frau mit brauner, herausgewachsener Dauerwelle, muffiger Wolljacke und ohne Deo:  Geht es hier in den ersten Stock?“

Ja, klar, selten dämliche Frage, wohin auch sonst? Dafür sind Fahrstühle gemacht!

Dann drückte sie erstmal auf U,U wie Untergeschoss!!!!!!!! Mit dem Ergebnis, das dieser Fahrstuhl erstmal nach unten fuhr. Daraufhin wollte die müffelnde Wolljacke aussteigen.

Ein wie ich leidender Mitfahrer meinte: „Hier ist der Keller, Sie wollten doch auf die Erste?!“

Gut, das Mufflon Madame parkte im Schneckentempo wieder ein.

Dann waren wir endlich im ersten Stock.

Diese selten dämliche Ziege Madame stand im Weg rum und machte keine Anstalten auszusteigen.

Mein Mitleider: Hier ist die Erste, sie wollten doch raus?“

Das Mufflon:Ahh, ja, stimmt.“

Ich hätte nix gesagt und sie einmal quer durch Krankenhaus fahren lassen. AAArrggghhhhh! Jetzt wißt Ihr auch, wieso ich einen shining Avatar habe!

  Bild von juampatronics, thx!

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Ach, wie schön. So langsam werde ich wirklich ein Weihnachtsmarkt Fan! Empfehlenswert jeden Montag um 20 Uhr ist der „pink monday“ auf dem Essener Weihnachtsmarkt.
Wir haben Lumumba, roten und weißen Glühwein getrunken, es gibt ihn jetzt sogar in knallroten Freundschaftskannen, hhhhmmm, sehr smakelig! Dazu sang Joanna. Joanna ist geschätzte 2 Meter groß und trug blinkende Plateauschuhe. Dazu Engelsflügel auf dem Rücken und eine Lichterkette um den Hals geschlungen. Beim Singen  bewarf sie uns mit Kunstschnee.

So romantisch war das Lied von drei Haselnüsse für Aschenbrödel und natürlich „Que sera“! Wir sangen lauthals mit, trotz einiger Texthänger ;-).

Danach wieder in den C4 Club und ein toller Abend ging zu Ende. Das Leben ist einfach schön!

Bilder von LaHappyBaera

Bitte und Danke

Heute im Krankenhaus. Ich hetzte über den Flur, schnell ein Konsil auf der Intensivstation machen. Und da passierte es mal wieder. Ein älterer Herr, der mir mit seinem Rollator fast vors Schienenbein lief, krächzte mir entgegen: “ Ehh Cafeteria???.“

Ich: „Nein, ich heiße nicht Cafeteria und bin  auch keine Cafeteria. Die ist in der  zweiten Etage!“ Aaarghh!

Auf Ein Wort Sätze reagiere ich nicht mehr. Was ist daran so schwierig in Subjekt, Prädikat und Objekt zu sprechen?? Und Bitte und Danke ist für viele ein Fremdwort, als hätten sie ihr gutes Benehmen an der Krankenhauspforte abgegeben!

Als ich nach Hause kam, parkte in meiner Einfahrt breit und bräsig der Mercedes meines Migrantenhintergrundnachbarn. Wieso eigentlich immer Mercedes? Hupen wirkte leider nicht.  Nachdem ich aber  ein paar Fotos von seinem Auto knipste, rannte er mit einem Bruder, Schwager, Neffe usw. aus dem Haus.    „Eehh, mussu nich´Polizei rufen!“ Immerhin schon mal eine persönliche Anrede und ein Adjektiv! Kann man sich ja schon glücklich schätzen!

Einen schönen ersten Advent!

Foto von Óscar Palmer, Danke ;-)!

Viele kleine Teller im Cavos

In Essen-Kupferdreh gibt es ein neues griechisches Restaurant, das Cavos .Wer jetzt gequält die Augen verdreht und einen typischen Griechen mit Sirtakigedudel erwartet, ist falsch gewickelt! Helle Tische und Stühle, dezente Dekoration. Kein Kreta-, Odysseus-, oder Herakles Teller, keine Gyrosportionen für ausgehungerte Studenten, über die kein Hund springen kann.

Sondern: nette kleine Teller, frisches Gemüse, excellenter griechischer Rotwein, leckeres Kapernsardellenmousse.

Und das direkt am See, man sieht vom Tisch aus das Wasser glitzern.

Ein Restaurant für jeden Tag oder noch öfter ;-).

Glühwein, Gans und C4

Die Woche startet gut! Mit einer leckeren Gänsekeule, die auch die französische Bulldogge Timmy fasziniert.

Gestern ging es dann zum Weihnachtsmarkt nach Essen mit rotem und weißem Glühwein.

Immer wieder wunderbar das über dem Kennedy Platz aufgespannte Lichternetz.

Sonderbar hingegen waren die Buden, die präparierte, aufgespießte Insekten verkaufen, was das wohl mit Weihnachten zu tun hat?

Anschließend weiter in einen tollen neuen Club , den C4, wie der Sprengstoff.
Zu finden an der Hindenburgstraße, rohe Mauern, ausgefallene Ledersessel, nettes Personal, gute Caipi und Glühwein, was will man mehr?

So kann die Woche weitergehen!