Als ich nach „Facebook- Nein Danke“ googelte, bin ich auf den Wiefelspütz Generator gestossen. Leider ist der blog von fieser admin schon down.
Den Namen Wiefelspütz kann man natürlich auch durch übrige Namen ersetzen…
Monat: November 2011
Stadt, Land,Tod am Niederrhein
Meine Füße und auch mein Herz gehören ins Ruhrgebiet. Beruflich bin ich mit dem Kopf am Niederrhein zu Hause.
Am Niederrhein ist es platt, gut fürs Radfahren und ruhig. Auch Samstags kann ich um 12 Uhr dort noch einkaufen, ohne niedergetrampelt zu werden. Der Niederrhein, ob rechts- oder linksrheinisch hat Atmosphäre. Links- oder rechtsrheinisch ist hier übrigens immer ein großes Thema. Es soll Niederrheiner geben, die noch nie über die Rheinbrücke gekommen sind!
Es gibt hier allerdings nicht nur Spargel aus Walbeck oder Bier aus Issum, sondern auch entspannende Kurzurlaube lassen sich hier verleben.
Angekommen im Hotel gab es zur Stärkung erstmal eine leckere frische Waffel mit heißen Kirschen.
Danach ein Gläschen Sekt und der Urlaub konnte starten.
Ein stimmungsvoller Nebeltag war dabei, den man vom warmen Panoramapool aus genießen konnte.
Abends saß eine nette Mädeltruppe neben uns, die uns beibrachte „Stadt, Land, Tod“ zu spielen.
„Stadt, Land, Tod“ ist die blutrünstige Version von „Stadt, Land, Fluss“, sehr cool und witzig!
Heraus kamen dabei so Sätze wie: „Der zornige Zahnarzt bohrte mit dem Zahnbohrer ein riesiges Loch in den Kopf des Zahnarztpatienten und entkam dann mit der Zahnradbahn.“
Nach einigen Caipirinhas, die der sportliche schöne Sascha sicher, schnell und stark mixte, fiel unsnochvielmehrein ;-). Auf das nächste Mal! 
11.11.11 und 11 Uhr 11!
Da ist mein blog zu Hause!
Jetzt weiß ich endlich wo mein blog Server steht und zwar hier! 😉
5085 W Park Blvd, Suite 700, Plano, Dallas!
45 Filme in 145 Sekunden
Ich habe wenigstens viermal gelacht, nicht schlecht für einen Mittwoch Mr. Anderson! 😉
Moby – Mistake
Hier eine tolle Live Version von Moby und „Mistake“. Einfach sehr eindringlich, obwohl er keine Miene verzieht. Masterpiece! Don´t hurt me this way – don´t touch me this way.
Tintin
Hach, mein neuer Tim und Struppi Kalender für 2012 ist da.
Ich habe Tim und Struppi schon als Kind geliebt. Und ich hatte alle Hefte! Wirklich alle.
Besonders die Farben fand ich faszinierend. Vorne gab es ja immer ein Seite mit Portraits, die habe ich immer mit meinen knallbunten Filzstiften ausgemalt.
Grüne Kühe und Jasmintee
Freies Wochenende!! Endlich!
Zuerst ging zu Ikea oder wie der Ruhrpöttler sagt nach Ikea. Leider sahen die gestreiften Küchenstühle, die ich mir ausgeguckt hatte, in live wie alte Herrenschlafanzüge aus. Aaargh! Dafür gab es als Ausgleich ein Bild mit einer grünen seelenvoll blickenden Kuh…Die Kuh wird jetzt mit ihren großen bewimperten Augen auf meinen Eßtisch schauen (falls ich den Nagel in diesem Leben noch in die Wand bekomme)!
Abends war dann wieder Seelenfutterabend angesagt. Die Wahl fiel auf den Chinagarden an der Aktienstraße in Mülheim a.d. Ruhr. Dort mussten wir den Teller mit Wäscheklammern beschriften, nettes System.
Sehr empfehlenswert die himmlische Ingwersoße. Als Nachtisch Lychees und knallgrüner Wackelpudding ;-).
Neben uns saß eine russische Großfamilie, die Geburtstag feierte. Im akustischen Mittelpunkt eine mittelaltrige dominante Blondine mit einer Tonhöhe wie ein Maschinengewehr. Nach zwei Flaschen Wodka wurde auch noch eine blaue Gitarre ausgepackt und live gesungen.
Gott sei Dank übernahm den Part ein blasser braunäugiger Mann mit einem tollen Timbre, der russische melancholische Lieder intonierte, herzschmerzig, hach, schön.
Zum Abschied gab es noch heißen Jasmintee.
Freunde, Musik und heißer Tee waren an diesem Abend eine perfekte Seelenmischung.
Ist das Kunst oder kann das jetzt weg?
Im Dortmunder Museum am Ostwall hat eine Putzfrau Teile eines Kunstwerks weggeschrubbt.
Das Werk von Martin Kippenberger mit dem bezeichnendem Namen Wenn’s anfängt durch die Decke zu tropfen besteht aus einem Holzlattenturm.
In der Mitte befindet sich ein Gummitrog mit einem Kalkfleck, der Fleck ist jetzt weg…
Sorry liebe Lesenden, das ist für mich Realsatire pur (ich komme aus dem Grinsen nicht mehr raus)..
Die Putzfrau hat dem Werk des verstorbenen Kippenbergers doch posthum zu viel Ruhm verholfen.
Und man sieht doch wieder daran, Kunst wird von einem begrenzten Kreis für einen begrenzten Kreis gemacht.
Hurrrz!






