Tanz mit mir

Neulich am Frühstückstisch. Die Sonne scheint endlich, der Himmel ist wolkenlos blau. Friedlich.

Ich gucke auf D., der in Ruhe seinen Kaffee trinkt.

„Mein lieber D., wir waren noch nie tanzen, seitdem wir uns kennen.“

D. schreckt auf, verschluckt sich an seinem heißen Kaffee. Hustet. Fängt sich mühsam wieder:

„Das hat auch seinen guten Grund.“ Es folgt eine längere Erklärung. Ein Corporal hätte ihm einst das Rhythmusgefühl einer schwangeren Katholikin bescheinigt. Er könne nur  den britischen Marschschritt, Foxtrott hätten sie ihm nicht beigebracht. Für Soldaten sei Tanzen so nutzlos wie ein Aschenbecher auf einem Motorrad (immer diese bildlichen Vergleiche..). Im übrigen sei er männlich, Tanzen daher ausgeschlossen. Thema Ende.

Falsch, mein lieber D., guck mal hier: