Züchisch im Europahaus!

Heute abend im Europahaus  in Essen bei Stratmann: Kunstfehler.

Wer Stratmann noch nicht kennt, ein Arzt, der Kabarett „macht.“ Sehr ruhrig und rührig, genialer Ruhrgebietslang („heute kommich mal mit meinem Bein…“). Ich habe mich oft wiedererkannt.

Er schaut dem Ruhrvolk so richtig aufs Maul.

Zum Beispiel die Bergmannswoche: Mittwoch nach Aldi, Freitag auf Schalke, Samstag inne Kneipe  und Sonntag auf die Mutti! Auch referiert Stratmanns alter ego Jupp über „züchische“ Probleme der Glatzenträger. Seine Freunde geben ihm nicht mehr die Hand, sondern streichen über seine Glatze..

Danach noch ein Sekt in Leo´s Casa mit sehr netten gutaussehenden Kellnern und der Abend war perfekt trotz Juliregen!

Bugwelle

Gestern war ich nach langer Zeit mal wieder schwimmen. Es war mir nicht klar, was sich da so alles tummelt. 
Hausfrauen, Rentner,  Hartz IVer oder alles zusammen.

Am schlimmsten sind die Mittfünfziger Hausfrauen und Mittsiebziger Männer. Die ersteren, meist ausgestatten mit einem BMI eines Ottfried Fischer („der mit dem roten Stuhl“) ziehen einem Marinekriegsschiff gleich, erbarmungslos  ihre Bahnen.

Falls man in die Bugwelle gerät, Gnade einem Gott! Viele ahnungslose Mitschwimmer werden, wie heißt es so schön, untergemangelt und sterben einen qualvollen Tod.

Die Männer sind auch nicht viel besser. Umgeben von einer Wolke „Old scheiß spice“, der bei mir schon zu einem Status asthmaticus geführt hat, schwimmen sie gerne auf dem Rücken.  Ohne Rücksicht auf Verluste (denn man ist ja alleine im Schwimmbad), in einem Schwimmstil, der einer Frau beim Gebären ähnelt, blockieren sie mindestens zwei Bahnbreiten.

Danach ist natürlich langes Duschen mit stundenlangem Einseifen, gerne auch nackt angesagt. Ich will bittebittebitte nicht alles sehen denkt sich LaBaera und spielt dann lieber Badminton!

Bild von wetterrolf, thx!

Il Pomodoro

Etwas Gastro Kritik:

Gestern waren wir im Il Pomodoro in Essen. Nachdem die anderen Lokale zu voll, zu teuer oder beides waren, sind wir dort gelandet.

Der Innenraum war menschenleer.  Aber wir haben uns mal nicht abschrecken lassen und sind nach hinten  in den  Biergarten gegangen.

Zu unserer großen  Überraschung ein kleiner sehr netter Hinterhof mit knallroten Mauern, tomatenroten Sitzkissen und viel Bambus.

Sehr netter Service, Personal  mit gutem Blick. Das Carpaccio war hhmmmm auch der Salat mit Lachs, der wie uns die nette Kellnerin verraten hat, im Sommer der Renner ist.

Für einen Nachtisch hat es leider nicht mehr gereicht. Na ja, beim nächsten Mal!