Weil die Popolskis so gut waren, noch ein paar Eindrücke. Und dann lass ich Euch in Ruhe mit den pops, versprochen 😉 Fotos von Moniodonata!
Kategorie: Allgemein
God of Popski-die Popolskis
Wir waren gestern im ZAKK bei den Popolskis, „die der den Pop erfunden haben“.
Der Weg zum ZAKK nach Düsseldorf war herzschmerzig. Alte Wege, die ich jetzt ohne DerdessenNamennichtgenanntwerdendaraufeinmalausmeinemLebenverschwunden fahre. Links die Eissporthalle und der Baumarkt, wo wir mal einen Kugelgrill gekauft haben, rechts der Düsselstrand, wo wir „ja immer mal hinwollten“.
Im ZAKK angekommen war das mulmige Gefühl verschwunden
Wir standen direkt vor der Bühne, vor dem goldenen Schlagzeug! Neben uns eine Hardcore Fangruppe, die alle Texte konnten und auch den polnischen Trinkspruch aus dem Effeff.
Wer die Popolskis nicht kennt: beige Pullunder, Schlaghosen, großkarierte Jackets, sexy rothaarige Dorrrrrrota, die Männer nach ihrem Bausparvertrag beurteilt. Dazu gute live Musik mit eingepolnischten Popsongs.
Und nicht zu vergessen der WÜV (Wodkaüberwachungsverein), der kontrolliert, ob man alle zwanzig Minuten einen Wodka trinkt und das Glas hinter sich wirft.
Tolles Publikum, danke an die beiden hinter uns für die gefüllten Wodkapinnchen! Und ich habe zwei drumsticks geschenkt bekommen 🙂
Anschließend noch Bierchen in der lackroten ZAKK Kneipe und der Abend war Seelenfutter.
?%&§$$ Montag!
Manchmal ist ja wirklich der Wurm drin. Es regnet, es ist dunkel, ich muß tanken, die A 40 ist vollvollvoll. Die Frühbesprechung in dem stickigem Demoraum (vor uns sind die Chirurgen drin und die scheinen ja ohne Sauerstoff auszukommen) dauert mal wieder eeeeewig.
Kein Kaffee, knatschige Patienten, seltsame Angehörige. Am Freitag erst habe ich ausführlich mit einem Sohn gesprochen, heute meinte er sich daran nicht erinnern zu können, ja klar, Blitzdemenz, harhar.
Dann noch diverse mails mit DerdessenNamennichtgenanntwerdendarfmitfrodogassigegangenundseitdemnichtwiedergekommen.
Mir reicht es. Hoffentlich wird der Rest der Woche besser, was steht denn noch an? Kosmetiktermin, neue Möbel und die Popolskis, das sollte als Trostpflaster reichen! Und gerade in der Pause kommt meine Sekretärin rein und bringt mir ein Stück Erdbeerkuchen mit Marzipan. Alles gut.
Sonntagshosen
Sonntag ist ja nicht mein Tag, viel zu ruhig und es riecht nach Braten.
Egal, ich ziehe meine Laufschuhe an und dann geht es los.
Mein Lauflied dazu von den Toten Hosen, es ist einfach genial! Ich muß nur aufpassen, dass ich nicht zu schnell laufe… Nach den Hosen kommt natürlich Rocky Balboa. Obwohl der beste Soundmaster die Natur und der Rhythmus meiner Schuhe ist.
Hörl Hase
Mein knallpinker Hörlhase ist endlich da!
Meine Familie spricht seitdem nicht mehr mit mir (er sollte erst als Sperrmüll entsorgt werden) und meine Freunde gucken mich jetzt seltsam von der Seite an.
Egal, ich liebe ihn und schließlich ist es Kunst!
Wirklich.
Doch doch!
Wenn ich so überlege, ich finde er sieht recht einsam aus, vielleicht doch noch einen zweiten?? ;-). Vielleicht tausend von diesen Dürer Hasen? Hörl hat vor acht Jahren 7000 rasengrüne Hasen installiert!
Bilder von LaHasa, thx!
Alles gut
„Alles gut“ ist mein Lebensmotto und Lebensmantra.
„Alles gut“ ist der Satz, an dem ich mich hochziehe, auch und wenn gerade nicht alles gut ist.
Alles gut, wenn ich die dritte OP hinter mich gebracht habe.
Alles gut, wenn die langjährige Beziehung einfach so zerbricht.
Alles gut, wenn jemand stirbt.
Alles gut,wenn ich Freunde nicht mehr wiedersehe.
Alles gut, wenn ich wieder umziehe.
Alles gut, wenn ich um Haaresbreite einen Verkehrsunfall unbeschadet überstehe.
Alles gut, weil ich nur dieses eine Leben habe und schon so weit gekommen bin.
Alles gut, auch wenn es nicht gut ist, denn irgendwann wird es wieder gut.
Montag-the time is now
Neue Woche, neues Glück.
Ein bißchen“ Kopf hoch Mucke“ für die frische Woche: Das Intro liebe ich!
Roisin Murphy ist perfecta!
Nein/11
Sorry Leute, ich kann es nicht mehr hören und sehen und ich bin froh, dass heute der 12. ist!
Besser als sinnsucht kann man es nicht ausdrücken und niederschreiben.
Ja, ja, es war schlimm und wir wissen alle, wo wir am 11.9 2001 waren.
Aber meine lieben imperialistischen amerikanischen Freunde: Wenn man ständig in andere Länder in Cowboy Manier Krieg trägt, muß man sich nicht wundern, wenn zurückgeschlagen wird.
Das dann auch amerikanische unschuldige „Zivilisten“ sterben, wundert Euch das?
Ein paar Fakten:
getötete Amerikaner 9/11: 2753
getötete Iraker: 151.000 und 6000 Soldaten.
Insgesamt haben die Amerikaner in 200 Jahren 21 Kriege, ob erklärt oder unerklärt, geführt.
Ich habe bis heute noch keine empathischen Berichte, Bilder und Filme von getöteten irakischen Müttern, Vätern und Kindern gesehen und gelesen.
Blumen und Schlangen in Koblenz
Gestern auf der Buga in Koblenz oder wie mein Trainer zu sagen pflegt, bei den Gartenjogis.
Tja, wie sollichesnursagen. Schley in Essen hat mehr zu bieten.
Liebe Bugaverantwortliche: Eine Buga besteht mehr als aus Beeten, es gibt auch mehr als rote Rosen und Geranien. Man ist in einer guten Stunde durch, wenn man laaangsam macht. Die großen Mikadohaufen waren nett, aber da ist die Gruga in Essen Euch um Längen voraus, auch wenn Ihr noch jung seit.
Die Seilbahnfahrt über den Rhein ist allerdings eine echtes Erlebnis!
Ein Erlebnis auch die 300!! Meter lange Schlange bei der Rückfahrt und auch die Vorpfuscher, ggrrrrr, aber Michael aus Frankfurt, übrigens ein gebürtiger Essener, der in der Schlange vor mir stand, hat alle Pfuscher weggebissen. Die Pfuscher sind ja unglaublich, tun so, als würden sie nicht hören. Michael meinte zu einer mittelaltrigen Frau:“ Falls Sie es wagen, sich vor mich zu stellen, werde ich sehr, aber auch sehr ungemütlich. Das wollen Sie nicht erleben..“ Die Frau verschwand schnell ins Vorpfuschnirwana, ja ja die Essener unter sich gegen den Rest der Welt!
Zum Thema Service: Sorry liebe Koblenzer, ich habe noch nie so viele unfreundliche Kellner, Eismänner und sonstiges Servicepersonal auf einem Haufen erlebt. Auf ein“ Ruckzuck Frühstück“ bestehend aus einem Brötchen warteten wir mal eben eine halbe Stunde in einem leerem Lokal. Koblenzer Tempo?
In einem Weinbistro auf der Festung weigerte sich eine pampige Kellnerin uns zu bedienen, weil wir den Tisch in den Schatten geschoben hatten, am Parkplatz wurde man barsch angesprochen („Eeeh links, ja danke, wir sind keine Viehherde, Blödmann), der Eismann warf einem das Eis wortlos hin. Wenn Ihr keinen Bock auf Euren Job habt, dann lasst es doch einfach bleiben. Übrigens bestand bei der Buga durchaus die Gefahr bei dreißig Grad in Schatten zu verdursten, Sitzplätze auf den öden Rasenflächen waren Mangelware, genauso wie Getränkestände. Die einzigsten waren von fünfzig Meter langen Schlangen belagert!
Am deutschen Eck hingegen wehte ein schöner Wind und wir schauten auf den grünen Rhein und die blaue Mosel, bewunderten schnelle Motorboote, herrlich, dazu heißer heißer Sonnenschein. Das wird mir in Erinnerung bleiben!
Zum Abschluß noch ein Glas Pfirsichprosecco im Acquario in Essen (serviert von netten Kellnern, jaja, es geht auch anders) und ein interessanter, maunziger, sonnenglühender Tag mit Sonnenbrand auf der Nase war zu Ende.
Bilder von La Bära, 😉
Lied vom Scheitern
Wochenende! Thank god it`s friday .Ein bißchen Musik fürs Wochenende. Und ich habe Karten für die Ärztetour nächstes Jahr!
Ich bin immer dann am besten, wenns mir eigentlich egal ist 😉









