Blumen und Schlangen in Koblenz

Gestern auf der Buga in Koblenz oder wie mein Trainer zu sagen pflegt, bei den Gartenjogis.

Tja, wie sollichesnursagen. Schley in Essen hat mehr zu bieten.

Liebe Bugaverantwortliche: Eine Buga besteht mehr als aus Beeten, es gibt auch mehr als rote Rosen und Geranien. Man ist in einer guten Stunde durch, wenn man laaangsam macht. Die großen Mikadohaufen waren  nett, aber da ist die Gruga in Essen  Euch um Längen voraus, auch wenn Ihr noch jung seit.
Die Seilbahnfahrt über den Rhein ist allerdings eine echtes Erlebnis!

Ein Erlebnis auch die 300!! Meter lange Schlange bei der Rückfahrt und auch die Vorpfuscher, ggrrrrr, aber Michael aus Frankfurt, übrigens ein gebürtiger Essener, der in der Schlange vor mir stand, hat alle Pfuscher weggebissen. Die Pfuscher sind ja unglaublich, tun so, als würden sie nicht hören. Michael meinte zu einer mittelaltrigen Frau:“ Falls Sie es wagen, sich vor mich zu stellen, werde ich sehr, aber auch sehr ungemütlich. Das wollen Sie nicht erleben..“ Die Frau verschwand schnell  ins Vorpfuschnirwana, ja ja die Essener unter sich gegen den Rest der Welt!

Zum Thema Service: Sorry liebe Koblenzer, ich habe noch nie so viele unfreundliche Kellner, Eismänner und sonstiges Servicepersonal auf einem Haufen erlebt.  Auf ein“ Ruckzuck Frühstück“ bestehend aus einem Brötchen  warteten wir mal eben eine halbe Stunde in einem leerem Lokal. Koblenzer Tempo?

In einem Weinbistro auf der Festung weigerte sich eine pampige Kellnerin uns zu bedienen, weil wir den Tisch in den Schatten geschoben hatten, am Parkplatz wurde man barsch angesprochen („Eeeh links, ja danke, wir sind keine Viehherde, Blödmann), der Eismann warf einem das Eis wortlos hin.  Wenn Ihr keinen Bock auf Euren Job habt, dann lasst es doch einfach bleiben.  Übrigens bestand bei der Buga durchaus die Gefahr bei dreißig Grad in Schatten zu verdursten, Sitzplätze auf den öden Rasenflächen waren Mangelware, genauso wie Getränkestände. Die einzigsten waren von fünfzig Meter langen Schlangen belagert!

Am deutschen Eck hingegen wehte ein schöner Wind und wir schauten auf den grünen Rhein und die blaue Mosel, bewunderten schnelle Motorboote, herrlich, dazu heißer heißer Sonnenschein. Das wird mir in Erinnerung bleiben!

Zum Abschluß noch ein Glas Pfirsichprosecco im Acquario in Essen (serviert von netten Kellnern, jaja, es geht auch anders) und ein interessanter, maunziger, sonnenglühender Tag mit Sonnenbrand auf der Nase war zu Ende.

Bilder von La Bära, 😉

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