Danke!

Ein dickes Dankeschön an alle Menschen, die meinem Blog folgen und mir täglich mailen!    
Vor allem diejenigen, die mir zeigen, wie ich 500.000 Dollar durch die Veröffentlichung meiner Artikel verdienen kann. Ich habe schon meinen Job gekündigt, einen privaten Lear jet geordert und eine Villa am Comer See gekauft! Auch lecke ich jetzt keine Briefumschläge mehr an, weil in dem Klebstoff Kakerlakeneier sind. Danke für die Aufklärungs Mail!    
Ich habe mein Sparbuch aufgelöst, damit das krebskranke Mädchen Penny Brown endlich ihre Chemotherapie machen kann.    
Leider habe ich jetzt kein Geld mehr, aber das wird sich ändern , sobald ich die 15.000 £ , die Bill Gates / Microsoft und AOL mir für die Teilnahme an ihren speziellen E -Mail-Programm versprochen haben, bekomme!    
Spätestens wenn der Bankkaufmann aus Nigeria mir 7.000.000 Euro überweist, wenn ich ihm meine Kontonummer gebe, bin ich wieder flüssig!    
Ich werde auch keine krebserregenden Deodorants mehr verwenden, obwohl ich dann wie ein Wasserbüffel an einem heißen Tag rieche.    
Ich werde auch nie mehr Coca Cola trinken, denn Cola löst Fleisch auf und man kann die Toilette damit reinigen.    
Ich gehe nur noch sehr ungerne tanken, weil ich jetzt immer Angst habe, dass sich in der Zwischenzeit ein Serienmörder auf meinen Rücksitz versteckt.    
Vielen Dank auch für Ihre Mail, denn ich kaufe jetzt keine verpackten Bananen mehr, weil mich dann eine große giftige afrikanische Spinne beißen kann.    
Und wenn Sie diese E-Mail nicht an mindestens 144.000 Menschen in den nächsten 70    
Minuten senden, wird eine große Taube mit Durchfall auf Ihrem Kopf landen und bissige Flöhe von 12 Kamelen werden Sie befallen und Sie werden einen ansteckenden blauen Hautausschlag dadurch bekommen! Der wird nie mehr weggehen, glaubensiesmir! Oder auch nicht.

Joggen

Ich hasse Joggen. So, jetzt ist es heraus!  Schon seit der fünften Klasse. Wenn ich schon das Kommando auf der Schillerwiese von meiner ewig verhassten Sportlehrerin : „Uuuuund jetzt alle: Vier Runden einlaufen!!!!“ gehört habe, hätte ich mich wegwerfen können.  Ich war motivationslos immer und stets die Letzte.

Das ist mit zunehmendem  Alter nicht besser geworden.

Menschen, die mir mit strahlendem Lächeln und verzückt dreinblickenden Augen etwas von „Endorphinen“ und „Runners high“ erzählen, gucke ich  mißtrauisch an.

Ich hatte nie Endorphine dabei, nur Hasshormone und den steten Drang nach einer Abkürzung zu gucken.

Gebt mir jedoch einen Ball und ich bin zufrieden. Badminton-, Fuß-, Hand-,  Tennis-, oder Tischtennisbälle,

Stumpfes Imkreislaufen ist mir ein Graus. Und auch Eure schwärmerischen  Kommentare wie“Da bekomme ich den Kopf so richtig frei! Und kann endlich abschalten. Solltest Du auch mal versuchen.“ kann ich nicht nachvollziehen. Aber wahrscheinlich bin ich zu unsensibel.

Auch rationalen Argumenten des Joggens bin  ich nicht zugänglich: „Du solltest was für Deine Kondition tun, dann kannst Du besser Badminton spielen….

Ich sehe mich rotköpfig, verschwitzt, leicht wabbelig mit brennenden Sohlen über den Bürgersteig laufen und auf den Wald hoffen, in dem mich kein Nachbar  mehr sieht.  Und auch auf entgegenkommende Passanten mit kleinen Hunden, die mich grinsend mustern, lege ich keinen Wert. Ich schwöre, der Retriever von gegenüber hat gelacht, als er mich gesehen hat.

Es ist auch nicht mein Midelifekrisenziel einen NewYorkoderwasauchimmer Marathon  in schwarzen Kompressionstrümpfen (ja, wirklich, manche Läufer brauchen die) zu überstehen.

Und auch das brennende Gefühl auf meinen Schienenbeinen nach dem Laufen muß ich nicht in meinen Alltag einbauen.

Ich liebe hingegen den Geruch von frischen Naturfederbällen, das satte Klatschen des Schlägers, wenn ich gut getroffen habe, das Quietschen der Schuhe auf dem Platz. Sogar die riesigen blaugelben Flecken auf meinem rechten Oberschenkel, wenn ich falsch durchgeschwungen habe, finde ich recht künstlerisch.

Aber irgendwie kann das kein Jogger nachvollziehen. Aber da sind die bestimmt zu unsensibel für.

Immer dasselbe

Heute in einem Gespräch mit meiner  Assistentin: Sie hat einen neuen  Thermomix (dieser Backkochautomat für stolze 800 Euro). Gestern hat sie damit Pflaumenkuchen gebacken,  Bei Einfüllen hat sie die anstelle der Wiegetaste hektisch die Uhrzeit gedrückt und dann prompt aus Versehen  ein halbes Kilo Zucker eingefüllt.

Den Kuchen hat sie ihrem Freund serviert:

Er (verzieht das Gesicht)  : „Ach, Reni. Ist doch immer dasselbe. Hast Du nicht letztes Mal einen Hefekuchen ohne Hefe gebacken?“

Sie (etwas zerknirscht) : „Ja..“

Er: „Du hast doch soviele Koch-, und Backbücher. Und jetzt den teuren Thermomix. Aber immer dasselbe….“ Er redet sich langsam in Fahrt.

„Und Dein Kleiderschrank!! 10000 Klamotten hängen rum, aber immer dieselbe Jeans!“

Sie verteidigt sich: „Wieso?? Ich habe ein Fach für Arbeitsklamotten, ein Fach für gute Sachen und ein Fach für Klamotten zum Misten (zur Erklärung: wir sind hier auf dem Land ). Und in die guten Sachen passe ich nicht mehr rein.“

Er (grinsend): „Dann musst  Du mehr misten! Dann passt Du da auch wieder rein“!

Sie (hyperventiliert): „Wenn Du mir beim Misten helfen würdest, hätte ich mehr Zeit und könnte Kuchen mit weniger Zucker backen und wieder andere Jeans tragen!!!  Aber Du  hilfst mir ja nie beim Misten. Immer dasselbe! „

Hier schließt sich der endlose Dasselbe Kreis. Und ich krieg Kopfschmerzen von solchen Diskussionen. Immer dasselbe.

Koma Konny

Auf Station 8 arbeitet Schwester Kornelia, kurz Konny genannt.

Sie ist sehr groß, schlank, schon fast dünn und fällt durch eine tiefe Stimme auf.

Ich mag sie gut leiden. Aber Konny ist durch ihr komatöses norddeutsches Temperament nicht die Schnellste. Das macht sich schon an ihrer Phonetik bemerkbar. Sie  spricht ein bißchen wie Dori aus „Findet Nemo“. Nein, eigentlich genau wie Dori! Nämlich  Walisch.

Ich rufe an:

Am anderen Ende Konny:  „Staaaation Aaacht, Schwester Koohohoony.“

Ich: „Guten Morgen, können Sie mir bitte Frau Müllermeierschmitz zum Konsil schicken?“

Konny (überlegt lange, ich kann die Rädchen klicken hören):  „Mooooment. „ Es folgt eine Pause (inzwischen überlege ich, was ich heute einkaufen muss, muss ich überhaupt einkaufen, aber ich habe kein Wasser mehr, und ich muß noch tanken und Geld abholen, ich hasse einkaufen, habe ich das schon mal gesagt?).

Dann höre ich Geraschel am anderen Ende:

Konny: „Haaalloooo?!“

Ich:“ Ja.“

Koma Konny: „Um wen ging es noch mal?“

Ich (verdrehe meine Augen, nach innen in den Kopf) : „Frau Müllermeierschmitz!“

Koma Konny: „Jaaaaa,“  Wieder Pause. „Ich guuucke mal, oohhoob siiieee im Zimmer ist!

Ich (bloß nicht): „Nein, nein, dann komm ich eben vorbei.“

Zu spät. Koma Konny hat sich bereits auf den Weg gemacht. Wahrscheinlich zum Mount Everest.

Nach einiger Zeit einer Stunde: „Haaaalllooo? Frau Müllermeierschmitz ist heute entlassen worden.“

Ja, klar, wahrscheinlich in der Stunde, die Du zum Zimmer gebraucht hast…

Ich lege auf und überlege mir folgendes Szenario: Wenn es eine Reanimation gibt auf Station 8.  Und Koma Konny wählt die Notfallnummer….

„Haaallloooo, hier ist Schwester Konny von Staaatioooon Aaacht. Wir haaaben eeeeiinen Notfaaaaall. Ooooooh, jetzt nicht mehr….

Sehr geehrter Herr Bierwerth,

Sie haben netterweise auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen  eine Gourmetmeile am letzten Wochenende organisiert. Herzlichen Dank für Ihre Mühe!   An vielen Ständen wurde man bekocht und konnte Endivien-Kartoffelstampf mit gebratener Blutwurst „geniessen“.

Auch Norbert Brauckmann, Betreiber der auf Zollverein ansässigen Gastronomie „Butterzeit“, bot neben der Gourmetmeile Pommes, Currywurst und Bier in einem Wagen an. Damit  zog er sich jedoch Ihren Zorn zu.
Sie meinen, dass Currywurst und Billigbier auf einer Gourmetmeile nicht passend ist.  
Kurzum haben Sie  einen Metallzaun um die komplette Pommesbude ziehen lassen. Respekt dafür!
Respekt für Ihre wertschätzende  Entscheidung  auf einer Zeche,  in der Familienväter einst Blut gerotzt haben, um ihre Kinder zu ernähren, preiswertes Essen auszugrenzen.
Respekt für Ihre mutige  Entscheidung, in einem aufgeblasenem Weltkulturerbe, welches mit 31 Millionen Euro subventioniert wird und seitdem ein ständiges Minus schreibt,  einen Zaun um Gäste  zu ziehen, die aufs Geld achten (müssen).
Respekt auch für Ihren umsichtigen Umgang mit Strom und Wasser, Die 100.000 Euro für die Veranstaltung zahlen Sie ja sicherlich aus der Portokasse. Haben Sie den EIfelturm zusätzlich illuminiert?
Ich freue mich nicht auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
 
Zornige Grüße
Anna-chie
Zollverein
 
 
  
 
 
 
 
 Bild von Jörg Schimmel, via DerWesten.de

Chirurgenwitze

Es regnet, ich müsste eigentlich Wäsche machen, ich hab nix zu tun. Eine gute Gelegenheit für ***Trommelwirbelundtusch*** Chirurgenwitze!

1. Was ist eine Blondine zwischen zwei Chirurgen?
Nicht die Dümmste!

2. Streiten sich zwei  Chirurgen um ein Lexikon.

3. Ein Chirurg und ein Internist stehen im Aufzug. Plötzlich geht die Tür zu, beide wollen jedoch noch aussteigen. Sie stecken den Körperteil in die zugehende Tür, welchen sie am wenigsten brauchen:  Der Internist die Hand – der Chirurg den Kopf.

4. Wie begeht ein Chirurg Selbstmord?
Indem er sich von seinem Ego auf sein Niveau stürzt.

5. Was sind zwei Chirurgen vor einem EKG? – Eine Doppelblindstudie.

6. EKG für Chirurgen:

– Zacken nach oben – alles klar.

– Zacken nach unten – Internisten fragen. Anschließend EKG umdrehen und zwar so, dass die Buchstaben und Zahlen in der Kopfzeile richtig rum sind.

– Keine Zacken – gerade erst passiert: Anästhesisten holen.

– Keine Zacken – schon länger da: Totenschein.

7. Wo versteckt man am besten 100 Euro vor einem Chirurgen? In einem Lehrbuch.

8. Ein guter Chirurg, ein schlechter Chirurg, ein Internist und ein Radiologe gehen spazieren. Da liegt ein 500,- € Schein am Boden. Wer kriegt ihn?
Der schlechte Chirurg. Einen guten gibt es nicht, der Internist muss erst seinen Oberarzt fragen, und der Radiologe  rennt für 500  Euro nicht los

…Wieviele Chirurgenwitze gibt es eigentlich? – Nur einen, der Rest ist wahr…