Memo an mich

Heute kam Herr M.  Chronischer Schwindel, chronische Obstipation, sei nicht so gut zurecht.

Ich frage ihn, ob er an Gewicht abgenommen hat.

Herr M (geschätzter BMI 45) strahlt mich an: „Nö, letzte Woche habe ich mich auf der Waage in der Hawaii Therme splitterfasernackt gewogen. Immer noch 95 Kilo!“

Memo an mich: Nicht mehr in die Hawaiitherme gehen. Jedenfalls nicht auf die Waage.

Auf zur nächsten Neuaufnahme in Zimmer 5 zu Herrn S.  Ich frage ihn, ob er sich schon angemeldet hat.

Herr S. schüttelt den Kopf: „Nein, meine Sexpartnerin macht das gerade.“ Selbige kommt gerade rein und drückt mir die Aufkleber in die Hand.

Memo an mich: Nicht mehr nach Aufklebern fragen.

In Zimmer 10 klagt Frau Z. über Obstipation.  „Es ist so hart… wenn ich es an die Wand werfen würde, wäre da ein Loch!“

Memo an mich: Bilder im Kopf ausschalten. Jetzt. Sofort.

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Klinikkram! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Memo an mich

  1. Ginge in Germany schreibt:

    Delightful imagery… 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s