Ich schaff den drop nicht

Badminton sieht so leicht und mühelos aus. Istesabernicht.

Viel Arbeit nach der Arbeit, Tonnen durchgeschwitzter Shirts und verbrauchter Geduld, Socken, Blasen an den Händen, zwei zerbrochene Schläger und 1000e zerfledderte Federbälle. Ergebnis nach drei Monaten: Die meisten Grundschläge kann kenne ich jetzt.  Clear geht gut, drive und smash ebenfalls. Draufhauen geht immer gut. Das satte Geräusch, wenn ich den Ball gut treffe, könnte ich mir glatt als Klingelton laden. Das Laufen ist ein µ schneller geworden. Aber ich werde wohl immer eine „ruhige“ Läuferin sein. Das heißt, ich stehe dort wie festgenagelt.

Aber an dem drop, dem gefühlvollen langen Schlag, der trotzdem kurz hinter dem Netz landet, arbeite ich mir die Arme ab. Von zehn Schlägen funktionieren zwei. Es kann wahrscheinlich jeder 8 jährige besser als ich. Muss ich den überhaupt können? Wozu brauch ich den? Zum Verzweifeln.

Aber trotzdem.  Ich werde besser. Gegen meine Trainerin bekäme ich wahrscheinlich im richtigen Spiel keinen Ball, aber gegen die grölende Viermänner Truppe, die getapet und mit Knieorthesen auf dem Nebenfeld spielt. Da würde ich gewinnen. Sicherichbin! ;-).

Wie es richtig geht: Hier eine echte rally!

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