Die nicht mehr beste Band der Welt

Liebe Ärzte, ihr seid ja die beste Band der Welt.
Nach dem Konzert in Oberhausen denke ich heute doch anders darĂŒber. Dabei ging es so gut los. Entspannte Anfahrt, kein Schlangestehen, kaltes Bierchen, Wasser, nette Leute. Danke an Jan, den besten Konzertbegleiter ever!
Gutes Intro. Dann viele Lieder, die kein Mensch kennt. Und das Schlimmste, ihr habt die Stimmung total zerquatscht!
Wie kann man nur so viel reden? Ach ja, ihr seid MĂ€nner, ich vergaß.
Aber mal im Ernst, wer von Euch hat sich diese grottenschlechte Setlist ausgedacht?
Immer wenn endlich Stimmung war, habt ihr ein Noname Lied gespielt und soooo lange geredet. Hinter uns haben die Leute gegÀhnt, ischschwör.
Ich hĂ€tte nie gedacht, das ich das mal sagen wĂŒrde. Ihr seid alt geworden. Punkt.

Handwerklich wart Ihr gut, aber: Warum kanns nicht perfekt sein? 😉

Smurfinvasion

Was doch so echte fans sind, die scheuen vor nichts zurĂŒck!
Die Fans von Hartepool United trafen zu dem Finalspiel gegen Charlton in London in SchlumpfkostĂŒmen ein, um ihre Mannschaft in blau- weiß zu unterstĂŒtzen. Die verkleideten Hartepool Fans sind Tradition, in den letzten Jahren traten sie mit KostĂŒmen als Oompa Loompas und Morris Dancers auf.
Bilder sagen hier mehr 1000 Worte. Nebenbei das wĂ€re doch mal was fĂŒr Schalke! Leider verlor Hartpool mit 3:2.

Fotos: via Twitter

Tim und Jan


Ein  Lied fĂŒr meinen letzten Urlaubstag. Ruhiges und simples Lied von Tim McMorris,  seit dem letzten Besuch im Prinzknecht  (Berlin, Fuggerstrasse) krieg ich es mal wieder nicht aus der Hörrinde. Nette Stimme. In den Prinzknecht kann man ĂŒbrigens auch sehr gut als Frau hingehen…
Wenn bloß dieses blöde Audiojungle nicht immer reinspielen wĂŒrde. Aaarghh.

Als böser Kontrast dazu (damit ich mal wach werde) Jan Delay mit „Hamburg brennt“, Release heute. „Jede Nacht, jeden Tag auf der Jagd…;-).

Wie blöd

ist das denn???  Ich sah gerade Bilder des Berliner  Neurologen EinhĂ€upl, der Julia Timoschenko untersuchte. Deutschland lĂ€ĂŸt sich mal wieder aufs Pferd setzen um der „rĂŒckenkranken“ MĂ€rtyrin Timoschenko aus der Ukraine prompt beizuspringen.

Liebe Leute, hat sich mal jemand die Vita der blonden aber nicht blöden Zöpfchen Dame durchgelesen?  Timoschenko ist  in „einfachen“ VerhĂ€ltnissen aufgewachsen.

1991 wurde mit Hilfe eigenen und elterlichen (einfache VerhĂ€ltnisse, jaja, wer es glaubt….) Kapitals die Firma Ukrajinskyj bensin (ĐŁĐșŃ€Đ°Ń—ĐœŃŃŒĐșĐžĐč Đ±Đ”ĐœĐ·ĐžĐœ) gegrĂŒndet, deren Schwerpunkt auf Erdölprodukten lag. Timoschenko war Direktorin des Unternehmens. 1992 war die Aktiengesellschaft Monopolist auf dem Gebiet landwirtschaftlich genutzter Erdölprodukte.

Von 1995 bis 1997 war sie Chefin des Energiekonzerns EESU (Vereinte Energiesysteme der Ukraine). Gemeinsam mit ihrem Mann betrieb sie das Unternehmen mit guten Beziehungen zu Russland. Das Vermögen wurde 2007 auf mehrere Hundert Millionen Dollar geschÀtzt.

Mit ihrem MitkĂ€mpfer Juschtschenko verstritt sie sich rasch. Der erste klar pro-westliche StaatsprĂ€sident der Ukraine entließ die „eiserne Julia“ bereits nach kurzer Zeit. SpĂ€ter verbanden sich sowohl Juschtschenko als auch Timoschenko mit den einstigen Feinden der Orangenen Revolution, wann immer es fĂŒr sie politisch opportun war.  Juschtschenko sagte vor dem Petschersker Bezirksgericht gegen seine einstige Mitstreiterin als Zeuge aus. Timoschenko schaute ihn damals von der Anklagebank aus nicht einmal an. Sie behandelte den einstigen Freund aus Revolutionstagen abschĂ€tzig.

Timoschenko koaliert, mit wem es ihr gerade opportun erscheint.Und wechselt Frisur und Klamotte, wie es gerade passt und  Deutschland lĂ€ĂŸt sich mal wieder instrumentalisieren!

Dem CopyPasta Journalismus fĂ€llt natĂŒrlich nur dazu ein zum Fußball Boykott aufzurufen….

Die Partei – Erdbeereis fĂŒr alle!

Endlich weiß ich, wen ich am 13.5. wĂ€hle! Und zwar „Die Partei“. In Essen gibt es jetzt Wahlplakate mit dem Motto „Erdbeereis fĂŒr alle“.
„Die Partei“ mit dem NRW Spitzenkandidaten Mark Benecke (der Kriminalbiologe und KĂ€fermediziner) und seiner Begleitung Natascha verspricht allen alles! Ehrensold fĂŒr alle und DĂŒsseldorf wird eingemauert. Und das bißchen Haushalt sei kein Problem. WĂ€hle ich doch glatt.  Der Parteivorsitzende Sonneborn hat zudem schon in der Vergangenheit versprochen : „Wenn wir die Wahl verlieren, dann verlassen wir sofort das Land. FĂŒr 19,99 Euro.“

Ein kleiner Auszug aus dem Wahlkampfprogramm:
– Diskussion mit WĂ€hlerInnen: “Trinker fragen, Politiker antworten”
– Der Vorsitzende lĂ€sst sich das Logo der PARTEI live tĂ€towieren
– Koalitionsverhandlungen mit anderen großen Parteien (yep!)
– Versprechungen an WĂ€hlerInnen, Verschenken von Glasperlen etc.
– Absingen der PARTEI-Hymne “Die PARTEI hat immer recht”

Das ist doch mal ein Wort! 😉

Post holiday blues

Ich schiebe einen ganz gewaltigen post holiday blues vor mich her.  Dieser Blues befĂ€llt mich, wenn ich von einem tollen Meerseewellenwindurlaub wieder nach Hause ins das kalte, verregnete Essen komme und auf meinen Garten gucke, der dschungelartige Ausmaße angenommen hat.

Hier höre ich kein Wellenrauschen, wenn ich nachts wach werde.

Hier gibt es morgens keinen heißen Kaffee und RĂŒhrei, wenn ich aufstehe und runter komme.

Hier gibt es keinen royalblauen Himmel und gewaltigen Wind, der mir meine Haare zu Berge stehen lĂ€ĂŸt.

Hier gibt es keinen hellen Sand, in dem ich meine FĂŒĂŸe vergraben kann.

Hier gibt es mittags keinen Sekt mit Matjes. Und abends keine perfekten Caipis.

Hier gibt es keinen endlosen Blick auf das tiefblaue oder grĂŒne oder silbriggraue Meer von meinem Fenster aus.

Hier kann ich keine Schiffe bewundern, die genauso wie ich heißen.

Hier gibt es keine Möwen, die sich nicht von mir stören lassen, wenn ich mit den FĂŒĂŸen ins kalte Wasser gehe.

Hier gibt es keine japanische HĂ€user mit dickbĂ€uchigen Buddhas im Garten und weißen Ziegeln.

Manchmal muß man einfach nur ans Meer fahren um glĂŒcklich zu sein, grummelt La Baera und geht mit einer Tasse Kaffee wieder ins Bett.