Post holiday blues

Ich schiebe einen ganz gewaltigen post holiday blues vor mich her.  Dieser Blues befällt mich, wenn ich von einem tollen Meerseewellenwindurlaub wieder nach Hause ins das kalte, verregnete Essen komme und auf meinen Garten gucke, der dschungelartige Ausmaße angenommen hat.

Hier höre ich kein Wellenrauschen, wenn ich nachts wach werde.

Hier gibt es morgens keinen heißen Kaffee und Rührei, wenn ich aufstehe und runter komme.

Hier gibt es keinen royalblauen Himmel und gewaltigen Wind, der mir meine Haare zu Berge stehen läßt.

Hier gibt es keinen hellen Sand, in dem ich meine Füße vergraben kann.

Hier gibt es mittags keinen Sekt mit Matjes. Und abends keine perfekten Caipis.

Hier gibt es keinen endlosen Blick auf das tiefblaue oder grüne oder silbriggraue Meer von meinem Fenster aus.

Hier kann ich keine Schiffe bewundern, die genauso wie ich heißen.

Hier gibt es keine Möwen, die sich nicht von mir stören lassen, wenn ich mit den Füßen ins kalte Wasser gehe.

Hier gibt es keine japanische Häuser mit dickbäuchigen Buddhas im Garten und weißen Ziegeln.

Manchmal muß man einfach nur ans Meer fahren um glücklich zu sein, grummelt La Baera und geht mit einer Tasse Kaffee wieder ins Bett.

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