Jetzt weiß ich endlich wo mein blog Server steht und zwar hier! 😉
5085 W Park Blvd, Suite 700, Plano, Dallas!
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Ich habe wenigstens viermal gelacht, nicht schlecht für einen Mittwoch Mr. Anderson! 😉
Hier eine tolle Live Version von Moby und „Mistake“. Einfach sehr eindringlich, obwohl er keine Miene verzieht. Masterpiece! Don´t hurt me this way – don´t touch me this way.
Hach, mein neuer Tim und Struppi Kalender für 2012 ist da.
Ich habe Tim und Struppi schon als Kind geliebt. Und ich hatte alle Hefte! Wirklich alle.
Besonders die Farben fand ich faszinierend. Vorne gab es ja immer ein Seite mit Portraits, die habe ich immer mit meinen knallbunten Filzstiften ausgemalt.
Freies Wochenende!! Endlich!
Zuerst ging zu Ikea oder wie der Ruhrpöttler sagt nach Ikea. Leider sahen die gestreiften Küchenstühle, die ich mir ausgeguckt hatte, in live wie alte Herrenschlafanzüge aus. Aaargh! Dafür gab es als Ausgleich ein Bild mit einer grünen seelenvoll blickenden Kuh…Die Kuh wird jetzt mit ihren großen bewimperten Augen auf meinen Eßtisch schauen (falls ich den Nagel in diesem Leben noch in die Wand bekomme)!
Abends war dann wieder Seelenfutterabend angesagt. Die Wahl fiel auf den Chinagarden an der Aktienstraße in Mülheim a.d. Ruhr. Dort mussten wir den Teller mit Wäscheklammern beschriften, nettes System.
Sehr empfehlenswert die himmlische Ingwersoße. Als Nachtisch Lychees und knallgrüner Wackelpudding ;-).
Neben uns saß eine russische Großfamilie, die Geburtstag feierte. Im akustischen Mittelpunkt eine mittelaltrige dominante Blondine mit einer Tonhöhe wie ein Maschinengewehr. Nach zwei Flaschen Wodka wurde auch noch eine blaue Gitarre ausgepackt und live gesungen.
Gott sei Dank übernahm den Part ein blasser braunäugiger Mann mit einem tollen Timbre, der russische melancholische Lieder intonierte, herzschmerzig, hach, schön.
Zum Abschied gab es noch heißen Jasmintee.
Freunde, Musik und heißer Tee waren an diesem Abend eine perfekte Seelenmischung.
Im Dortmunder Museum am Ostwall hat eine Putzfrau Teile eines Kunstwerks weggeschrubbt.
Das Werk von Martin Kippenberger mit dem bezeichnendem Namen Wenn’s anfängt durch die Decke zu tropfen besteht aus einem Holzlattenturm.
In der Mitte befindet sich ein Gummitrog mit einem Kalkfleck, der Fleck ist jetzt weg…
Sorry liebe Lesenden, das ist für mich Realsatire pur (ich komme aus dem Grinsen nicht mehr raus)..
Die Putzfrau hat dem Werk des verstorbenen Kippenbergers doch posthum zu viel Ruhm verholfen.
Und man sieht doch wieder daran, Kunst wird von einem begrenzten Kreis für einen begrenzten Kreis gemacht.
Hurrrz!
Passend zu Halloween (obwohl ich sonst nichts für amerikanische uns übergestülpte Feste übrig habe): Der Clip ist sooo süß gemacht.
Und nun Vorhang auf für ein tolles Bass Solo!
Es gibt ja so Tage im Leben, wo mich die Vergangenheit einholt. Diesmal war es ein richtiger Vergangenheits“cluster“.
Vergangenheit, ein seltsames Wort. „Vorwärts immer, rückwärts nimmer.“ Zurück schaue ich nur auf schöne Ereignisse. In einer Kneipe habe ich gestern zufällig eine alte Freundin wiedergefunden. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes hängt um ihren Hals ein gespaltenes Holzherz.
Als ich nach Hause kam, hatte ich eine mail von Georg, einem meiner allerersten Kollegen, im Posteingang. Georg, immer aufmüpfig, morgens immer zu spät, nie chefhörig, arrogant wirkend, kannte tolle Lokale in Bochum, hat viel geraucht und einen Riesen Honda Geländewagen gefahren. Wir haben uns ewig nicht gesehen und jetzt die mail. Sofort lasse ich alle beruflichen Stationen in meinem Kopf Revue passieren.
Dann heute Abend ein absolutes flashback. Treffen mit meinem letzten „richtigen“ Chef und allen, die ich sechs Jahre nicht gesehen habe. Frauke, die jetzt lange Haare hat, Marija, die immer noch lange Haare hat, Brigitte, die immer seltsame Bekanntschaften im Aldi macht, Chef, der mir mal wieder ein Taschentuch geben musste, Justine, die genauso wie ich heißt.
Sofort war die alte Vertrautheit wieder da bei scharfer Currywurst und Weizenbier. Als wäre ich nie weggewesen.
Beim Abschied habe ich dann noch meinen“ alten“ Kellner aus dem Stilbruch wiedergetroffen.
Uff, ganz schön viel Vergangenheit in der Gegenwart, aber es ist nie zu spät für eine schöne Vergangenheit. Von Philosophiabära 😉
Bild von finemsequi.
Für Martin, dass Du gut durch diese seelenschwereschwarze Zeit kommst! Komm heute gut zu liegen, sagst Du auch immer zu mir ;-). CU LaBerlinbaera.
Genau, mit Pauken und Trompeten kündigen wie hier dieser Hotelangestellte. Der Traum jedes Arbeitnehmers ;-).