Viele kleine Teller im Cavos

In Essen-Kupferdreh gibt es ein neues griechisches Restaurant, das Cavos .Wer jetzt gequält die Augen verdreht und einen typischen Griechen mit Sirtakigedudel erwartet, ist falsch gewickelt! Helle Tische und Stühle, dezente Dekoration. Kein Kreta-, Odysseus-, oder Herakles Teller, keine Gyrosportionen für ausgehungerte Studenten, über die kein Hund springen kann.

Sondern: nette kleine Teller, frisches Gemüse, excellenter griechischer Rotwein, leckeres Kapernsardellenmousse.

Und das direkt am See, man sieht vom Tisch aus das Wasser glitzern.

Ein Restaurant für jeden Tag oder noch öfter ;-).

Glühwein, Gans und C4

Die Woche startet gut! Mit einer leckeren Gänsekeule, die auch die französische Bulldogge Timmy fasziniert.

Gestern ging es dann zum Weihnachtsmarkt nach Essen mit rotem und weißem Glühwein.

Immer wieder wunderbar das über dem Kennedy Platz aufgespannte Lichternetz.

Sonderbar hingegen waren die Buden, die präparierte, aufgespießte Insekten verkaufen, was das wohl mit Weihnachten zu tun hat?

Anschließend weiter in einen tollen neuen Club , den C4, wie der Sprengstoff.
Zu finden an der Hindenburgstraße, rohe Mauern, ausgefallene Ledersessel, nettes Personal, gute Caipi und Glühwein, was will man mehr?

So kann die Woche weitergehen!

Waschlappen

Heute beim Friseur meines Vertrauens:
Neben mir ein Mann, Schalke Fan und Autobastler, der neben einer 4 mm Frisur noch eine Rasur bekam.
Danach bekommt man heiße feuchte kleine Handtücher gereicht.
Der Friseur meines Vertrauens rief nach seinem Azubi:  „Susann, bitte eine Kompresse!
Der Schalke Fan: „Wat is denn ne Kompresse?
Friseur:“ Na, ein warmes feuchtes Handtuch.“
Susann kam mit der Kompresse.
Schalke: „Hhhmm, ach Du meinst nen Waschlappen???
Friseur: „Ja, so ähnlich.
Schalke: „Ja, dann sach dat doch, wir sind hier im Ruhrgebiet!!“

Genau! Klipp und klar und nicht groß rumreden.

   Foto von famgo, thx!

 

 

Und welches Lied verkörpert das Ruhrgebiet besser als „Bochum“? Du bist keine Weltstadt, vor Arbeit ganz grau, hier wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld. Wer wohnt schon in Düsseldorf?

 


 

Stadt, Land,Tod am Niederrhein

Meine Füße und auch mein Herz gehören ins Ruhrgebiet. Beruflich bin ich mit dem Kopf am Niederrhein zu Hause.
Am Niederrhein ist es platt, gut fürs Radfahren und ruhig. Auch Samstags kann ich um 12 Uhr dort noch einkaufen, ohne niedergetrampelt zu werden. Der Niederrhein, ob rechts- oder linksrheinisch hat Atmosphäre. Links- oder rechtsrheinisch ist hier übrigens immer ein großes Thema. Es soll Niederrheiner geben, die noch nie über die Rheinbrücke gekommen sind!

Es gibt hier allerdings nicht nur Spargel aus Walbeck oder Bier aus Issum, sondern auch entspannende Kurzurlaube lassen sich hier verleben.

Angekommen im Hotel gab es zur Stärkung erstmal eine leckere frische Waffel mit heißen Kirschen.
Danach ein Gläschen Sekt und der Urlaub konnte starten.

Ein stimmungsvoller Nebeltag war dabei, den man vom warmen Panoramapool aus genießen konnte.

Abends saß eine nette Mädeltruppe neben uns, die uns beibrachte „Stadt, Land, Tod“ zu spielen.
„Stadt, Land, Tod“ ist die blutrünstige Version von „Stadt, Land, Fluss“, sehr cool und witzig!
Heraus kamen dabei so Sätze wie: „Der zornige Zahnarzt bohrte mit dem Zahnbohrer ein riesiges Loch in den Kopf des Zahnarztpatienten und entkam dann mit der Zahnradbahn.

Nach einigen Caipirinhas, die der sportliche schöne Sascha sicher, schnell und stark mixte, fiel unsnochvielmehrein ;-).  Auf das nächste Mal!