Angry birds- Schweine im Weltall

Endlich gibt es eine neue Angry birds Welt. „Angry birds space“ von Rovio für 79 Cent, einem mehr als fairem Preis.
Wer schon die Finger nicht von der ersten Version oder den Rio birds lassen konnte, wird es lieben.
Mitten im schwarzen Weltall steht die Vogelschleuder der Angry Birds. Die grünen Schweine, wieder mit Helm und Schnurrbart befinden sich auf unbewohnten steinigen Planten, Kampfsternen oder in Mondfahrzeugen. Oder aber auch in Luftblasen frei im All schwebend .
Ein neuer Angry bird betritt hier die Bühne, der Eisvogel, der alles erfrieren läßt.
Neu ist der Einfluss der Schwer-und Rotationskraft.Die Vögel gleiten in Ellipsen um die Schweine und Planeten.
Tolle Grafik, besserer Sound, Daumen hoch!

Machmallauter-DTH- Tage wie diese

Hilfe, die Hosen sind 30 Jahre alt geworden und wie es scheint auch ein wenig braver. Kindawiediezeitvergeht.

Genau an Tagen wie diesen!

„An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht“

Macken

Gestern haben wir über Macken gesprochen.

Also dann lege ich mal los:
– chronische schnelle Linksfahrerin mit funktionierender Lichthupe
– Menschen, die meinen Carport zuparken, beschimpfe ich wüst und nehme nichts zurück
– ungeduldig, aber unendliche Geduld mit Patienten
– ich hasse Einkaufe, Shoppen, Spazieren gehen ohne Ziel und Telefonieren
– CSI Miami gut finden, ich liebe David Caruso
– kein Lärm vertragen (lautes Gequatsche, die klappernden Absätze der Sekretärin über meinem Büro
– schlafe Sonntag nachmittags auf meinem roten Sofa ein und sabbere bestimmt dabei
– finde türkise Sandalen toll und habe 14 verschiedene Parfüms
– kann  nicht singen, mache es trotzdem

– ich kann ohne Die Drei ??? nicht einschlafen

– ich bin schon mal neun Monate mit einem Backblech im Kofferraum herumgefahren
– ich liebe Pflanzen und meinen Garten
– organisiere viel für meine Freunde
– Jan Delay und die Foo fighters finde ich toll, Coldplay nervt mich
– ich lese sämtliche Harry Potter mehrfach im Jahr und schäme mich nicht dafür
– ich hasse Leute, die sich zu viel rausnehmen und Grenzen übertreten
– Sonntags habe ich gerne meine Ruhe, da möchte ich kein Auto fahren

– ich kann gut Sachen wegwerfen und ausmisten
– ich kann ebenso gut „Freunde“ aussortieren und Handynummern löschen
– ich hasse lange Frühbesprechungen und Menschen, die von nichts richtig Ahnung haben aber zu allem eine Meinung
– ich mag keine Lehrer als Patienten, noch schlimmer Lehrerehepaare mit Wikipedia Wissen
– ich liebe Meer und Wasser, Sekt und Wein, Caipirinha und Eierlikör von Bauer Ridder
– Frühling finde ich schöner als Sommer
– ich gebe zuviel Trinkgeld auch bei unfreundlichen Kellnern
– im übrigen habe ich immer Recht 😉

Bilder von MackenBära

Malhingehen

Leverkusen am Rhein, 9 Grad Celcius, kalter Regen, das Haar sitzt. Große Pötte im Nieselregen bestaunen, graue Steine am Ufer sammeln, vollbärtige Angler in Ruhe lassen, große verfilzte schwarze Hunde streicheln, die rostige Schwimmerin am Rhein bewundern.

Und danach ins Lindner Hotel an der Bayarena zum Aufwärmen. Atemberaubende Atrium Architektur, das Hotel klebt an der Arena, an den unendlich hohen Decken Flutlichter, in den Gängen Fußballerfotos, Glasfahrstühle (dafahrichabernichtmit), und dann lecker Essen im Winners Place.  Scharfes Dressing.
Das Beste, was man aus einem Regenabend machen kann. 😉

Machmallauter – Willst Du mit mir gehn?

„Willst Du mit mir gehn- willst Du
Mein Leben fängt von vorne an
Mein Leben ist ganz neu
Und wenn Du dabei sein willst
Dann bist Du jetzt dabei

Ich geh einen Schritt nach vorne
Ich geh jetzt nicht zurück.“

Genau, Nena singt mir aus der Seele. Mein Leben ist ganz neu und fühlt sich so an. Voran und nicht zurück, schwer okay und ein sehr, sehr gutes Gefühl!  Input, neue Leute kennenlernen,Leben aufsaugen, frei leben. Und wer nicht mit gehen will, bleibt halt stehen. Den nehm ich nicht mit 😉

Herr W.

In meinem Beruf habe ich schon viele Menschen sterben sehen. Junge Menschen, alte Menschen,  tumorkrank, lungenkrank, nierenkrank, seelisch krank.  Und obwohl ich schon so lange dabei bin, macht es mich immer wieder fassungslos, wenn ich beim Sterben zusehen muß.

Bei Herrn W., 89 Jahre alt, der genau so dichte silbergraue Haare hatte wie mein Opa, habe ich heute Visite gemacht.  Wir haben uns noch über sein hartes Leben unterhalten. Viel körperliche Arbeit, ein Weltkrieg, er hatte Hände, die verschlissen waren vom Bergbau. Er war schwer herz-und lungenkrank. Als ich das Zimmer verlassen wollte, fragte er mich noch : „Frau Doktor, meinen Sie ob ich hier auf meinen Beinen oder im Sarg rauskomme?“.

Heute Nachmittag wurde ich angefunkt, es ginge ihm nicht gut. Wenn das eine Krankenschwester sagt, sollte man zügig kommen.

Herr W. saß nach Luft schnappend am Tisch, schon fahlgrau im Gesicht, um Mund und Nase ein weißes Dreieck.

Ich habe dann noch Sauerstoff gegeben, schnell herzentlastende Medikamente gespritzt. Aber es war mir klar, das Herr W. jetzt sterben wird. Und das ich nichts mehr machen kann. Und das ich dabei sein werde.

Ich habe dann die Hand auf seine dichten silbergrauen Haare gelegt. Herr W. ist dann innerhalb von einer Minute gestorben.

Ja, ich weiß das Leben ist endlich, aber es macht mich trotz aller Routine immer wieder fassungslos.