There´s nowhere to hide

Die TV Licency ist das britische Pendant zur deutschen GEZ. Jedoch extremer, unverholener. Nach dem Motto: Vor uns versteckt sich keiner!

Wer in England einen Fernseher kauft. muß bei der Zahlung seine Adresse angeben.  Diese Daten gehen dann gleich an die TV Licency. Einige  schlaue Engländer umgehen diese Fußfessel.

David (an der Kasse mit einem neuen Grundig Fernseher).

Verkäufer: „Geben Sie mir bitte ihren Namen und ihre Adresse?“

David: „Joseph Schicklgruber.“

Verkäufer: „Buchstabieren Sie bitte?!“

David: „J-O-S-E-P-H“

Verkäufer: „Nein, den Nachnamen!“

David buchstabiert den Nachnamen. Dreimal. Der Verkäufer gerät ins Schwitzen.

Verkäufer: „Ist das Deutsch?“

David: „Ja, mein Großvater war Österreicher!“

Verkäufer: „Ahhh, ja in Österreich habe ich schon mal Urlaub gemacht.“

Weiter geht es mit der Adresse:

David: „Market Cross 19, Mandela Flat 13, Foula, Shetland Islands.“

Der Verkäufer stutzt, wird mißtrauisch: „Auf den Shetland Inseln wohnen Sie?“

David: “ Ja, ja,  London ist mir zu laut und unruhig.“

Verkäufer, lauernd: „Geben Sie mit den ZIP Code?“

David (ist vorbereitet): “ ZE2 9PN“

Geschafft!

Funktioniert übrigens auch mit Frederick Flintstone, Dan Tisst, John Gleur.

TV

Kleinfunk

Britisches  Radio und Rundfunkstationen gibt es selbst auf den kleinsten Inseln im weißrotblauen Union Jack Königreich.

Ein witziges Beispiel ist die Shetland Islands Broadcasting Company kurz SIBC genannt. 

Ein Auszug aus den heutigen aktuellen Nachrichten:

Ein grünes Mountainbike wurde vom Nathan Wood Spielplatz entwendet. Wer es sieht, bitte den Eigentümer anrufen unter 12345678. Aber bitte erst nach 14 Uhr, denn bis dahin ist Victor noch in der Schule.

Weiter geht es mit:

Auf dem Gehöft von Farmer Carter  wurde heute ein kleines Lamm geboren. Die Mutter Dolly ist wohlauf.

Die Telefonzelle in der Churchstreet ist defekt und wird bis Freitag repariert.

Gefolgt von einem Aufruf für den Kirchenbasar am Samstag mit der Bitte  Kuchen zu backen.

In dieser Woche wurden 1200 Boxen Weiß Fisch gefangen, sehr gute Quote.

Zum Schluss wird noch Mrs. Weller gratuliert, die heute 80 Jahre alt wird. Sie feiert heute ab 16 Uhr. Der Besuch wird gebeten durch die Hintertür zu kommen, da die vordere Tür gestern frisch gestrichen wurde.

Heile Inselwelt!

Englisch – Deutsch

In einer britisch-deutschen Beziehung kann man einiges über Kommunikationsstile lernen.  Die Briten  sind  sehr höflich (es sei denn sie liegen besoffen und krebsrot in Magaluf am Strand). Direkte Kritik ist nicht gerade ihre Stärke. Sie würden nie um etwas bitten.

Was die Briten sagen und was sie meinen:  Ein feiner Unterschied.

  • I hear what you say: Ich höre es, werde aber nie damit einverstanden sein.
  • That´s not bad: Es ist schrecklich, erwähne  es nie nie wieder.
  • I would suggest, …: Mach es, sofort!
  • Very interesting:  Absoluter Nonsense!
  • I´m sure it´s my fault: Es ist dein Fehler, nicht meiner!
  • I almost agree: Was hast du für schwachsinnige Ideen?
  • You´re welcome: Besuch mich bitte nie!
  • You must come to dinner: Komm zum Essen, ich werde nicht da sein!

Via David, thx!

Das Bob Spiel

Bob ist ein 48 jähriger Brite mit abgewetzten Jeans und einem langem grauen Pferdeschwanz. Seit seiner Scheidung vor 20 Jahren leidet er an dem AlleFrauensindSchlampen Syndrom.

An allem hat seine Ex Frau Schuld.

Bob hat seinen gutbezahlten Job verloren? Jane hat Schuld, weil sie ihn psychisch fertig gemacht hat.

Bob  ist zu dick? Jane hat Schuld. Wäre sie nicht gegangen, wäre er schlank.

Bob hat eine Lebensmittelallergie? Wenn Jane richtig gekocht hätte, würde er nicht allergisch reagieren.

Klopapier ist alle? Wäre Jane nicht gegangen, wäre er nicht depressiv und hätte an Klopapier gedacht.

Bob kreist alleine in seinem kaltblauem Scheidungsuniversum.

Aus dem Gedankenkleben an Jane ist das Bob Spiel entstanden.

Ziel und Sinn ist es innerhalb von fünf Sekunden von einem beliebigem Thema auf  Jane zu kommen.

Wir reden über z.B. Tiefseetauchen (sehr gängiges Thema).

Bob: „Jane, meine ExFrau, die mich vor 100000 Jahren verlassen hat, kann nicht Tiefseetauchen.“

Wir weichen auf das Thema „Wohnzimmerschränke“ aus. Hoffen.

Aber nein: Bob wird rot im Gesicht, ereifert sich: „Jane hat unseren Ahornschrank im Wohnzimmer nie richtig geputzt.“

Gut, wir versuchen es mit „Matjessalat“. Keine Chance: Jane hat nie Fisch gegessen und ihn immer verkochen lassen.

Der Rekord steht bei 4 Sekunden. Entrinnen beim Bob Spiel ist unmöglich. Hands up!