Generation Y

Viel ist über die Generation Y geschrieben und gerätselt worden. Ich habe mich geweigert daran zu glauben (jedes Jahr wird eine Sau durchs Dorf getrieben). Aber es gibt sie wirklich!

Assistenzarzt Y (frisch von der Uni): „Wieso muss ich 12 Patienten betreuen und Herr Dr. Schonlangeda nur 11 Patienten?“

Erkläre ihm noch geduldig (Welpenschutz und so) , dass der eine mehr, der andere weniger Patienten hat. Und es sich wieder ausgleichen wird.

Y lässt nicht locker. „Und wieso muss ich schon nach vier Monaten Bereitschaftsdienste machen? “ Diesmal werde ich deutlicher (Welpenschutz off) : „Weil es Ihr Job ist! „ Du wirst nicht dafür bezahlt, weil du auf der Welt bist mein lieber Y.

 

Am nächsten Tag kommt ein Hospitant zum Probearbeiten. Er hat keinen Arztkittel mitgebracht. Wozu auch? Meine Sekretärin zockelt mit ihm los in die Wäscherei. Er bekommt einen Leihkittel. Er beschwert sich, der Kittel ist zu groß. Und überhaupt, wieso muss er zum Mittagessen zuzahlen. In anderen Kliniken…

In der Vorlesung. Die Studenten schlendern in den nagelneuen Hörsaal rein. In der Ecke steht ein Kaffeeautomat, Wasserflaschen und Orangensaft, Obstschale mit Äpfeln, Bananen.

Generation Y: „Wieso gibt es hier keine Kekse? Letztes Mal hatten wir noch Kekse!“

Liebe Generation Y, zwei Arbeitsstellen von Euch sind eine Stelle Generation Golf! 🙂